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14. März 2009
Schüler helfen Straßenkindern
Großes Elend in Antananarivo
TITISEE-NEUSTADT (twi). Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern. In den Städten bringt die Verelendung großer Bevölkerungsschichten viele Familien zum Zusammenbruch. Zunehmende Gewalt und ständiger Hunger treibt die Kinder, nach anfänglichem Pendeln zwischen Familie und Straße, schließlich endgültig zum Straßenleben. Durch Betteln, das Sammeln und Sortieren von Müll, kleine Diebstähle und niedrigste Lohnarbeiten versuchen die Kinder zu überleben. Sie haben keinerlei Besitz, tragen völlig zerlumpte Kleidung und schlafen an ständig wechselnden Plätzen im Freien; in Pappkartons, Erdlöchern, vor Toreinfahrten in den bis zu null Grad kalten Nächten, notdürftig von Folienresten bedeckt. Die Straßenkinder leiden durch die mangelnde Hygiene an vielen Krankheiten. Das Straßenkinderprojekt "Zaza faly" versucht den Kindern durch eine eigene Sozialstation, mit Essen und vor allem mit Ausbildungsprojekten und Werkstätten Halt und wieder eine Zukunft zu geben. Seit elf Jahren unterstützt das Kreisgymnasium Hochschwarzwald das Projekt "Zaza faly" in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars. Auch in diesem Jahr wird beim Osterbasar Geld für die Straßenkinder in Madagaskar gesammelt.
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Der pensionierte KG-Lehrer Wolfgang Becker hat das Projekt bereits besucht, vor allem aber waren schon wiederholt Gymnasiastinnen im Rahmen eines sozialen Jahrs vor Ort und haben die Hilfsprojekte "Manda", "Vony" und "Felana" kennengelernt und unterstützt. Sie erfuhren unmittelbar, wie wichtig und sinnvoll die Hilfe aus dem Hochschwarzwald ist.
Autor: twi
