BZ-INTERVIEW: "Eine Weile unerreichbar"

Christiane Sahli

Von Christiane Sahli

Sa, 01. September 2018

Todtmoos

Chantal Walther bietet Pferdetrekking an.

BZ: Frau Walther, Sie bieten Wanderreiten an. Was erwartet die Teilnehmer?

Walther: Sie erwartet ein entspanntes Pferdetrekking durch eine naturbelassene, intakte Landschaft. Ein körperlich-seelisches Abenteuer mit sportlichem Flair. Ein Abenteuer mit dem Glück, eine Weile unerreichbar zu sein. Wettbewerb und Leistungsdruck sind eher hinderlich beim Wanderreiten.

BZ: Können auch unerfahrene Reiter an den Trekkingtouren teilnehmen?

Walther: Im Prinzip ja – für motivierte Einsteiger empfehle ich einen Halbtages-Intensivkurs und lege Wert auf eine erfahrene Begleitperson.

BZ: Was ist denn wichtig bei den Trekkingtouren?

Walther: Wichtig ist, dass sich die Reiter einerseits auf das Pferd und seine Bedürfnisse und andererseits auf sich selbst fokussieren können. Unterscheiden können, was ist mein Bedürfnis und welche Bedürfnisse hat mein Pferd. Pferdetrekking ist mehr als eine weitere Konsummöglichkeit, um den Tag zu füllen.

BZ: Wo führen die Trekkingtouren eigentlich hin?

Walther: Halb- und Ganztagestouren führen die Teilnehmer rund um Todtmoos. Bei zweitägigen und mehrtägigen Touren mit Übernachtung in gemütlichen Gasthöfen reiten wir bis auf den Feldberg, den Hotzenwald, zu den Präger Böden, dem Schluchsee oder durch herrliche Täler nach Ibach und Bernau.