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27. August 2008

Hochwertiges Kicken in der Höhe

Beim Vereine-Grümpelturnier in Todtnauberg hatte am Ende der Skiclub die Nase vorn / Neuer Pokal und spannendes Finale

  1. Sieger beim Grümpelturnier der Todtnauer Vereine wurde in diesem Jahr das Team des Skiclubs Todtnauberg. Links die beiden Initiatoren Dominic Iwertowski und Simon Sütterlin. Foto: Ulrike   Jäger

TODTNAU-TODTNAUBERG. Nach einem Jahr Pause hatten Dominic Iwertowski und Simon Sütterlin wieder einmal ein Vereine-Grümpelturnier auf die Beine gestellt. Und auf dem Todtnauberger Bolzplatz auf rund 1200 Metern Höhe ging es am vergangenen Sonntag im wahrsten Sinne hoch her.

Am Anfang hieß es "jeder gegen jeden", die jeweils sechs Mitspieler der sechs Mannschaften gaben ihr Bestes beim Spiel um den neuen, großen, glänzenden Wanderpokal. Die teilnehmenden Vereine waren die Trachtenkapelle als Titelverteidiger, der Tennisclub, der Skiclub, sowie jeweils ein Team der Feuerwehr, der Jugendbergwacht und der Ministranten. Und obwohl die Trachtenkapelle Todtnauberg mit Schorsch Mühl einen hervorragenden Keeper im Tor stehen hatte, reichte es nach einem 1: 2 gegen den Skiclub diesmal doch nicht fürs Endspiel in diesem Turnier.

Das Finale wurde vom Tennisclub und dem Skiclub bestritten, wobei letzterer den neu erworbenen und riesengroßen Pokal nach Hause tragen durfte. Jedoch nicht bevor SC-Vereinsvorsitzender Andreas Schneider diesen randvoll mit Bier gefüllt hatte. Nach einem spannenden Duell und einem Endstand von 1:1 ging es ins "Neunmeterschießen". Hier gaben die beiden Torhüter, Florian Brender für den Skiclub und Sebastian Abredadt für den Tennisclub, alles. Zum Schluss war es jedoch Tobi Wissler von den Skiclub-Kickern, der das entscheidende Tor zum 5:3 schoss.

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Viele Fußballfans und befreundete Vereine hatte es an diesem schönen Sommertag hinauf zum Bolzplatz gezogen. Und Initiator Simon Sütterlin bedankte sich dann auch für die Unterstützung des "Stadionsprechers" Hansgeorg Bergmann von der Trachtengruppe und der beiden Schiedsrichter Reindi Brender und Clemens Schubnell. Vor allem ging sein Dank an Steak-Spezialist Helmut Mühl und dessen Sohn Michael, die selbstlos und tatkräftig zum Gelingen des Turniers beigetragen hatten.

Der Erlös aus den Kuchenspenden wird für die Anschaffung neuer Bälle, Ausbesserungsarbeiten am Zaun, die Miete für die Musikanlage und den Kühlanhänger, oder wie zuletzt für den Erwerb des Wanderpokals ausgegeben, erklärte Dominic Iwertowski.

Auch Axel Rauch, der neue Geschäftsführer der Todtnauer Tourismus GmbH, der zuvor schon mit seinem Mountainbike dem Geißenfest in Brandenberg einen Besuch abgestattet hatte, zeigte sich begeistert von den Aktivitäten der Vereine.

Autor: Ulrike Jäger