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09. August 2012

Trans-Schwarzwald: 550 Biker, 386 Kilometer, fünf Etappen

550 Mountainbiker kurbeln in fünf Etappen 386 Kilometer von Donaueschingen nach Pforzheim.

  1. Geteiltes Leid, halbes Leid. Wer nicht nur mit sich kämpft, dem fällt die Tretarbeit beim Trans-Schwarzwald leichter. Foto: küstenbrück

MOUNTAINBIKE (jb). Die Trans-Schwarzwald ist längst ein Klassiker. Das von der Donaueschinger Agentur Sauser veranstaltete Mountainbike-Etappenrennen lockt 550 Ausdauersportler auf groben Stollen an. Schon vor rund einem Monat waren alle Startplätze vergriffen. Denn die Schinderei im Sattel hat, da die Veranstalter bei der Trans-Schwarzwald seit Jahren mit professioneller Organisation glänzen, fast schon Kultstatus.

Wer mitreden will in der Marathon-Szene der Mountainbiker, muss ihn einfach "gemacht" haben, den Trans-Schwarzwald. Auf fünf Etappen gilt es für die Zweierteams und Einzelstarter insgesamt 386 Kilometer und 9700 Höhenmeter zu bewältigen. Bislang führte der Weg durch und über den Wald immer von Nord nach Süd – jetzt wurde die Fahrtrichtung erstmals umgedreht.

Am Mittwoch, 15. August, startet das MTB-Peloton in Donaueschingen – erstes Etappenziel ist nach einer Einrollphase und vergleichsweise "kurzen" 78 Kilometern und moderaten 1560 Höhenmetern Grafenhausen. Tags darauf geht es über Stock und Stein, breite Forststraßen aber auch Singletrails aus Grafenhausen mitten durch den Hochschwarzwald, ehe nach 80,5 Kilometern und knapp 2000 Höhenmetern die Ziellinie in Schonach lockt. Am Freitag, 17. August wechseln rasante Abfahrten und knackige Anstiege – nach 73 Kilometer und 2160 Höhenmetern heißt das Tagesziel Bad Rippoldsau.

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Tag vier eines Etappenrennens ist meist der schwerste im Sattel. Die Muskeln schmerzen, der Kopf ist müde. Und doch hilft nur weiterkurbeln, knapp 70 Kilometer weit bis Sasbachwalden. Am Sonntag, 19. August ist dann auf der mit 2440 Höhenmetern gespickten Königsetappe über 95 Kilometer nach Pforzheim Leidensfähigkeit gefordert.

Autor: bz