Den Geräteturnern gehen die Mannschaften aus

jd

Von jd

Mi, 28. November 2012

Turnen

Sandro Dathe vom TV Rheinfelden überragt beim Gauliga-Endkampf in Grenzach-Wyhlen / ESV Weil gewinnt mit zwei Teams.

GERÄTETURNEN (jd). Ein rückläufiger Trend hat sich beim Gauliga-Endkampf im Geräteturnen gezeigt. So gab es beim Finale, das der TB Wyhlen tadellos organisierte, sechs Mannschaften weniger als im Vorjahr. "Das ist schade, aber über die Gründe rätsele ich auch", sagte Trainer Klaus Geiger vom SV Istein. So waren nur noch fünf Vereine des Markgräfler Hochrhein Turngaues bei den Jungen am Start, wobei der TuS Lörrach-Stetten und TV Erzingen seit einigen Jahren ganz fehlen. Auch der Wettkampf der Liga 5 für Einsteiger musste gestrichen werden, nachdem 2011 noch drei Riegen gemeldet hatten. Mithin wurde auch auf eine Vorrunde als Qualifikation verzichtet.

Überragender Turner war Sandro Dathe vom TV Rheinfelden, der nach der Auflösung des MHTG-Zweitligateams nun für den TV Schiltach in der Regionalliga turnt. Mit seiner Riege gewann er den Wettkampf der jahrgangsoffenen Gauliga 1, in der modifizierte, selbst zusammengestellte Kürübungen zu turnen waren, mit 192,4 Punkten klar vor dem SV Istein (179,4). In der Einzelwertung holte er 72,0 Zähler im Sechskampf und lag deutlich vor den Isteinern Stephan Schwarzmüller (56,9) und Marvin Koller (55,5).

In allen anderen Ligen waren Pflichtübungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads gefordert. In der Gauliga 2 (Jahrgang 1998 und jünger) gewann der ESV Weil mit 267,2 Punkten vor TSG Ötlingen (260,25) und TV Rheinfelden (237,35). Bester Einzelturner war der Ötlinger Micha Krebs (91,85).

In der Gauliga 3 (2000 und jünger) behauptete sich der SV Istein (243,45) vor TSG Ötlingen (234,0) und TSG Schopfheim (227,45). Beste Einzelturner waren punktgleich (82,4) Silas Fritz (Ötlingen) und Sven Kugel (Istein). Die Gauliga 4 (2002 und jünger) sah den ESV Weil (240,4) vorn vor Ötlingen (234,0) und Rheinfelden (226,3). Bester Einzelturner war der Weiler Alex Waschkarin (83,75).