Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

14. Mai 2010

"Aus Kulturleben nicht wegzudenken"

Akkordeon-Spielring Umkirch/Gottenheim feiert mit vielen Gästen sein 25-jähriges Bestehen / Dank an Gründungsmitglieder.

  1. Charlotte Eckmann überreicht für den Handharmonikaverband zum 25-jährigen Bestehen des Akkordeon-Spielrings Umkirch/Gottenheim an dessen Vorsitzende Petra Krumm (rechts) eine Auszeichnung. Foto: axel Dröber

UMKIRCH/GOTTENHEIM. Eine Sache stand für Petra Krumm fest: das diesjährige Konzert des Akkordeon-Spielrings Umkirch/Gottenheim war mehr als das sonst übliche Muttertagskonzert des Verein. Dieses Mal hatte der Verein seinen 25. Geburtstag zu feiern und lud dafür in die große Festhalle Umkirch ein.

Ein Jubiläum möchte man mit vielen Freunden feiern. Und so waren unter den Gratulanten und Gästen nicht nur die Bürgermeister von Umkirch und Gottenheim, Walter Laub und Volker Kieber, sondern auch Charlotte Eckmann vom Deutschen Handharmonika-Verband und die Männerchöre aus Gottenheim und Umkirch. Natürlich dürfe man auch seine Nachbarn nicht vergessen, erklärte Petra Krumm und begrüßte den Musikverein Gottenheim, mit denen sich der Akkordeonspielring das Vereinsheim teilt.

Dass der Spielring in 25 Jahren vielfältige Stücke einstudieren konnte, davon gab das Konzertorchester eine Kostprobe. Nicht nur heitere Stücke mit viel Stimmung, sondern auch ganz klassische, getragene Lieder stimmten die Spielerinnen und Spieler an.

Werbung

Walter Laub würdigte das hohe Niveau, auf dem die Mitglieder des Orchesters musizierten. In seinem Grußwort unterstrich der Umkircher Bürgermeister die große Bedeutung, die der Verein für die Kultur in den beiden Gemeinden Umkirch und Gottenheim habe. "Die Konzerte sind aus dem Kulturleben nicht mehr wegzudenken", erklärte der Rathauschef. Laub erinnerte an das große Engagement des Spielrings, der stets präsent sei und wichtige Veranstaltungen, wie den Seniorennachmittag oder den Weihnachtsmarkt, unterstütze. Die Gründer des Vereins, zu denen Doris Reiner, Oktavia Röhl, Petra Rötteler, Herbert Hauser und Alfred Staudinger gehören, hätten vor 25 Jahren den richtigen Ton getroffen. Besonderes Lob hielt der Bürgermeister für die Jugendarbeit des Vereins parat. Der Vorstand habe sich viel einfallen lassen, um junge Menschen für die Musik zu gewinnen. Wie vielfältig die Jugendarbeit ist, die weit über das reine Musizieren hinausreicht, davon konnten sich die Besucher ein Bild machen. Die Jugend veranstaltete dazu ein Quiz zu den vielen Projekten, die sie in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hatten.

Für den Vorstand des Vereins war es ein besonderes Anliegen, im Rahmen des Konzerts die Gründungsmitglieder zu ehren und ihnen Dank und Anerkennung auszusprechen. Dazu gehörten als noch immer Aktive Christine Brudy, Alexandra Groundwater, Renate Hauser, Petra Rötteler, Silke Wagner, sowie als Passive Josef Gastaldo, Robert Haas, Roswitha Haas, Elmar Hagios, Annette Hauser, Peter Herburger, Petra Hunn, Marianne Krumm, Uwe Krumm, Werner Krumm, Alfred Reiner, Edwin Schill, Alfred Staudinger, Gabriele Zwigart. Und natürlich durfte die seit der Gründung aktive Dirigentin Oktavia Röhl nicht vergessen werden: Petra Krumm überreichte der Dirigentin ein Geschenk als Dank des Vereins.

Auch Charlotte Eckmann ehrte als stellvertretende Bezirksvorsitzende des Handharmonika-Verbands langjährige Mitglieder für ihr Engagement. Alexandra Groundwater wurde für 20 Jahre vom Verband geehrt, Julia Reinfurth, Manuela Kansy, Gerda Schindler und Nadine Bickel für 10 Jahre. Als Auszeichnung für den ganzen Verein überreichte Charlotte Eckmann an Petra Krumm einen gläsernen Pokal als Trophäe für eine erfolgreiche Vereinsarbeit.

Zu einem runden Programm trugen die vielen Gäste der Feier bei. Der Männergesangsverein Gottenheim und der Männerchor der Chorgemeinschaft Umkirch stellten unter der Leitung von Rudolf Becker genauso Stücke aus ihrem Repertoire vor, wie der Musikverein Gottenheim unter der Leitung von Andreas Thoman.

Autor: Axel Dröber