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10. August 2015

Viele Streicheleinheiten für die feinen Spürnasen

Ferienspiele: Mit der Rettungshundestaffel Breisgau-Ortenau hatten die Bahlinger Kinder eine Menge Spaß.

  1. Bahlingen. Die Gruppe eins Mit Michael Oser und Werner Göppert auf dem Weg zur ersten Station. Die zehnjährige „Andra“ zur Flächensuche wird vom Halsband losgelassen. Foto: Roland Vitt

BAHLINGEN. Nachdem im vorigen Jahr die Ferienspielaktion mit der Rettungshundestaffel Breisgau-Ortenau bei den Bahlinger Kinder gut angekommen war, kam es jüngst zu einer Neuauflage.

Ute Becker aus Bahlingen, die Mitglied in der Rettungshundestaffel ist, hatte die Ferienspielaktion der Hundestaffel wieder organisiert. 27 Buben und Mädchen ab acht Jahren nahmen teil und haben eine Menge gelernt über Hunde, deren Ausbildung und den praktischen Einsatz.

Neun Mitglieder der Rettungshundestaffel waren am Samstagmorgen auf den Grillplatz hinter den "Silberbrunnen" gekommen, um den Kindern den richtigen Umgang mit den Hunden zu zeigen. Manuela Rees, stellvertretende Vorsitzende der Staffel, stellte die Mitglieder, die Hunde und die Arbeit der Staffel vor. "Uns ist es wichtig, die Kinder immer aktiv mit ins Geschehen einzubinden", sagte sie der BZ.“ Und das wurde bei den vielen Aktionen mit den Hunden auch deutlich. Bei der Vorführung konnten sich die Kinder im angrenzenden Wald verstecken und wurden dann von den ausgebildeten Rettungshunden gesucht und am Ende auch gefunden.

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Die Kinder freuten sich waren erstaunt über die Fähigkeiten der klugen Tiere. Verschiedene Hunderassen waren vertreten. Darunter die sechsjährige "Sissi", der siebenjährigen "Skoy" und der schon 14-jährigen "Artus", Senior in der Hunde-Runde. "Obwohl Artus längst im Rentenalter ist, macht er noch mit", freute sich Manuela Rees. Den Kindern wurden auch drei junge Hunde vorgestellt: "Alex" und "Timon" (sechs Monate) und der dreijährige "Twixx".

Auch die Hunde hatten ihren Spaß: "So viele Streicheleinheiten wie bei der Ferienspielaktion haben unsere Rettungshunde schon lange nicht mehr bekommen", sagte Manuela Rees. Sie und Ute Becker erzählten den Kindern noch viel Wissenswertes über den richtigen Umgang mit Hunden. In einem praktischen Teil ging es um "Karte und Kompass", "Riechen und Verhalten des Hundes" und "Einsatz". "Such und Hilf", lautet das Kommando, das dem Hund vermittelt: Jetzt geht’s los.

Rettungshunde sind speziell ausgebildete Hunde für die Suche nach vermissten oder verschütteten Menschen. Technische Ortungssysteme oder Wärmebildkamera seien hilfreich, könnten den Rettungshund und seine feine Spürnase aber nicht ersetzen, hieß es.

Autor: Roland Vitt