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21. November 2008 09:28 Uhr

Europäisches Comenius-Projekt

Schüler arbeiten zum Klimawandel

In den zwei Schuljahren 2008 bis 2010 nimmt Geschwister-Scholl-Gymnasium mit einer Gruppe von 20 Neuntklässlern am fächerbegleitenden europäischen Schulprojekt "Comenius" teil. Die Schüler untersuchen regionale Auswirkungen des Klimawandels.

  1. 20 Neuntklässler des Waldkircher Gymnasiums arbeiten mit drei Schulen in Irland, Spanien und Rumänien zusammen zum Thema Klimaschutz. Foto: Veranstalter

WALDKIRCH. Die Waldkircher Neuntklässler arbeiten dabei mit drei weiteren Schulen aus Cork (Irland), Nigran (Spanien) sowie Tulcea (Rumänien) zusammen.

Höhepunkte des Comenius-Projekts werden die vier einwöchigen Arbeitstreffen sein, bei denen jede Schule einmal Schüler- und Lehrerdelegationen aus den drei Partnerschulen empfängt. Die erste Begegnung der vier Schulen findet in Waldkirch im kommenden Frühjahr statt. Zwischen den Treffen tragen die Schüler die Arbeitsergebnisse zusammen und tauschen sich über moderne Kommunikationstechniken, wie die Lernplattform Moodle oder Videokonferenzen, mit ihren europäischen Mitschülern aus.

Effiziente Energienutzung

Der Projektschwerpunkt liegt im Austausch von regionalen Strategien zum Klimaschutz, wie effiziente Energienutzung, alternative Energiequellen oder Energie- und Ressourceneinsparung, zum Beispiel Heizkraftwerke mit Holzschnitzel, Solaranlagen zur Stromgewinnung oder praktische Heizungstipps. Ziel ist es, durch gegenseitigen Austausch voneinander zu lernen und in einem gemeinsamen europäischen Rahmen Antworten auf den Klimawandel zu finden. Primäre Arbeitssprache ist Englisch, die Schüler werden zusätzlich ein viersprachiges Wörterbuch zu den Fachgebieten verfassen.

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Austausch übers Internet

Jede der teilnehmenden Schulen ist für eines der im Projekt entstehenden Internetplattformen, wie die gemeinsame Website oder das Internetdiskussionsforum verantwortlich. Das GSG etwa stellt den monatlichen Newsletter zusammen. Durch Besuche werden die Schüler aber auch direkt den Lebensalltag an Orten kennenlernen, die wie Tulcea nicht auf der Landkarte regulärer Schüleraustausche zu finden sind. Das Projekt wird von der EU finanziell unterstützt.  

Autor: bz