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15. Juni 2017 08:40 Uhr

Wehr

Großbrand in Wehr - 400 000 Euro Schaden

Ein Großbrand hat in der Nacht zum Donnerstag die Feuerwehr in Wehr auf Trab gehalten. Ein dreistöckiges Wohnhaus brannte aus. Die Polizei geht von einem Schaden von 400 000 Euro aus.

  1. Großeinsatz für die Feuerwehr in Wehr Foto: Feuerwehr Wehr

  2. Großeinsatz für die Feuerwehr in Wehr Foto: Feuerwehr Wehr

  3. Großeinsatz für die Feuerwehr in Wehr Foto: Feuerwehr Wehr

  4. Foto: Feuerwehr Wehr

  5. Foto: Feuerwehr Wehr

Ein Großbrand hat in der Nacht zum Donnerstag die Feuerwehr in Wehr auf Trab gehalten. Ein dreistöckiges Wohnhaus brannte aus. Die Polizei geht von einem Schaden von 400 000 Euro aus. In Wehr hat es in der Nacht zum Donnerstag einen Großbrand gegeben. Ein dreistöckiges Wohnhaus ist ausgebrannt. Personen befanden sich laut Polizei und Feuerwehr keine im Haus. Sie waren offenbar im Urlaub. Im gleichen Haus hatte es bereits vor einem Jahr gebrannt. Der damalige Kellerbrand war allerdings glimpflich ausgegangen. Auch damals waren die Bewohner im Urlaub.

Das Haus am Starenweg ist unbewohnbar, die Polizei geht von einem Schaden von 400000 Euro aus, wie sie am Donnerstagmorgen auf Anfrage der Badischen Zeitung mitteilte. Die Brandursache sei noch unklar. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

75 Mann am Einsatz beteiligt

Im Einsatz waren die Feuerwehr Wehr mit den Abteilungen Wehr und Öflingen mit insgesamt etwa 60 Mann sowie die Feuerwehr Bad Säckingen mit 15 Mann, so der Wehrer Abteilungskommandant Marco Testa am Donnerstagmorgen gegenüber der Badischen Zeitung. Er leitete den Einsatz. Alarmiert wurde die Feuerwehr um 2.25 Uhr. Der Einsatz dauerte bis etwa 7 Uhr. "Wir haben gleich auf der Anfahrt die zweite Drehleiter aus Bad Säckingen zur Unterstützung angefordert", erklärt er.

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"Wir haben am Anfang nicht gewusst, dass das Gebäude leer ist. Deswegen haben wir unter Atemschutz alles abgesucht, was möglich war", so Testa. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Dieses konnte er nach kurzer ambulanter Behandlung aber wieder verlassen. "Wir hatten den Brand recht schnell unter Kontrolle. Aber das Haus war nicht mehr zu retten", so Marco Testa.

Autor: Felix Held