Dreimal auf Rang eins

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Von hf

Do, 08. März 2018

Weil am Rhein

Judoteams des Kant-Gymnasiums lassen Konkurrenz keine Chance.

WEIL AM RHEIN (hf). Die Fahrt der Judoka des Kant-Gymnasiums nach Freiburg zum Finale des Wettbewerbes "Jugend trainiert für Olympia" auf Regierungspräsidiumsebene hat sich am Dienstag wahrlich gelohnt: Vier Teams schickte Kant-Lehrerin Ute Hüffmann, die selbst Judo betreibt, ins Rennen und drei holten sich am Ende den Siegerpokal.

Die jugendlichen Mattensportler, die in der Judoschule Haltingen und im JC Efringen-Kirchen trainieren, wuchsen zu geschlossenen Einheiten zusammen, feuerten sich gegenseitig an und machten mit enormem Biss auch das Handicap wett, dass nicht immer alle Gewichtsklassen besetzt werden konnten.

Alle fünf Kategorien konnten die Mädchen in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003 bis 2006) aufbieten, die dann auch souverän zum Titel marschierten. Den entscheidenden Kampf gegen das Kolleg Sankt Sebastian Stegen, gegen das die Kant-Mädels vergangenes Jahr noch den Kürzeren gezogen hatten, gewannen Paula Köhnlein, Hannah Schwabe (beide Klasse 6c, beide von der Judoschule Haltingen), Amelie Auer (7a), Annabel Sigmund (9c) und Jennifer Piper (9b), die beim JC Efringen-Kirchen trainieren, nun in einem spannenden Finale mit 3:2. Kaderathletin Jennifer Piper ließ sich dabei trotz Krankheit ins Schwergewicht hochstellen.

Noch größer war bei der Siegehrung der Jubel bei den Jungs der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005 bis 2009), denn hier hatten am Ende drei Teams dieselbe Anzahl an Siegpunkten, so dass die Unterbewertung entscheiden musste. Und da hatten Scott Tootle, Paul Schröder, Christopher Hauk (alle Klasse 5a, alle Judoschule Haltingen) und Eric Piper (5c, JC Efringen-Kirchen) am Ende die Nase vorn. Auch Christopher Hauk nahm es für das Team auf sich, deutlich über seiner eigentlichen Gewichtsklasse anzutreten.

Die Jungs der Wettkampfklasse II (Geburtsjahre 2001 bis 2004) waren zwar zu fünft, konnten aber nur drei Gewichtsklassen besetzen. Dennoch schafften Niklas Tootle, Finn Schröder, Paul Katterfeld (alle 8a, alle von der Judoschule Haltingen) sowie die Efringen-Kirchener Florian Sigmund (KS 1b) und Viktor Guschin (KS 1a) beinahe die Sensation: Mit 2:3 verloren sie gegen das Deutsch-Französische Gymnasium Freiburg denkbar knapp und kamen auf Rang zwei.

Ohne Gegner blieben die Mädchen der Wettkampfklasse II, so dass das Kantteam mit Leonie Karkoschka, Hannah Pfahler und Larissa Piper kampflos zum Sieg kam und deshalb nicht nach Freiburg fuhr. Mit einer Ausnahme: Schülermentorin Larissa Piper betreute die Kant-Teams sehr engagiert. Die Siegerteams vertreten den Regierungsbezirk Freiburg nun am 18. Juli beim Landesfinale in Sindelfingen. Die Mädchen der Wettkampfklasse III haben dort sogar die Chance, sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren.