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21. März 2017

Lebhaft – dafür steht Vivace

Der Singkreis der katholischen Seelsorgeeinheit macht beim Benefizkonzert seinem Namen alle Ehre.

  1. Beim Benefizkonzert zugunsten des Don Bonsco Kindergartens beeindruckten Marlies Wiechert (links) und Alexandra Bröll (Mitte) als Solisten bei „Bring him Home“. Foto: ZOELLY

WEIL AM RHEIN. Mit schwungvoller und teils auch besinnlicher Chormusik unterhielt der Singkreis Vivace am Freitagabend die zahlreichen Zuhörer. In der Kirche Peter und Paul musizierte der Chor unter dem Titel: "Vivace – das ist Musik" für einen guten Zweck, denn der Erlös geht an einen der Kindergärten der Seelsorgeeinheit.

"Das Geld wird auch hier gebraucht" begründet Chorleiterin Marlies Wiechert, weshalb sie für den Kindergarten Don Bosco in Weil sammeln. Obwohl Marlies Wiechert selbst den Benefizanlass als kleines Konzert bezeichnet, deckte das abwechslungsreiche Programm diverse Musikrichtungen und Epochen ab.

Unter dem Titel: "Vivace – das ist Musik" präsentierte der gemischte Chor ein Programm aus neun Chorstücken. Als Einstieg sang der Chor das Lied "Adiemus" von Karl Jenkins, bei welchem Christine Gabrys die Solopartie übernahm. Anschließend erklangen das "Halleluja" von Leonard Cohen und "Only Time" von Enya, welches viele an die Anschlägen auf das World-Trade-Center und das Pentagon am 9. 11. 2001 erinnert. Zum zweiten Programmblock gehörten die Songs: "Geboren um zu leben" und "Bring him home" aus dem Musical Les Miserables, dabei sangen die Dirigentin Marlies Wiechert und Alexandra Bröll die Solopartien.

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Anschließend wurde "The Sign of the Sun", gesungen, ein Titel der sich auf das Matthäus Evangelium bezieht. Der letzte Dreierblock des Programms bestand aus dem Gospel "Halleluja Salvation and Glory", einem "Agnus Die" und dem bekannten "Großer Gott wir loben Dich". Der Chor schaffte es, diesen Kirchenchorklassiker sehr schwungvoll und modern vorzutragen.

Bei den etwa 22 Sängerinnen und Sängern stach der Frauenüberschuss ins Auge. So waren die männlichen Stimmlagen mit nur drei Mann vertreten – wohl auch durch krankheitsbedingte Ausfälle. Trotz dem Mangel an männlichen Stimmen machte der Chor seinem Namen Vivace, was in der Musik fröhlich und lebhaft bedeutet, alle Ehre. So präsentierten die Sängerinnen und Sänger ihr Programm abwechslungsreich, in unterschiedlichen Stimmungen und mit Freude.

Begleitet wurde der Chor dabei von Andreas Strohm am Schlagzeug, Jens Wolf am Bass, Sebastian Porsack an der E-Gitarre und Michael Löscher am E-Piano. Diesen wurde für ihr Engagement speziell gedankt, ebenso wie Marlies Wiechert für ihren regen Einsatz.

Bei den Besuchern kam das knapp einstündige Programm gut an, klatschten sie doch nach jedem Beitrag begeistert. Durch den ausgiebigen Applaus am Ende ließ sich der Chor noch zu zwei schwungvollen Zugaben verleiten. Gegen Ende der zweiten Zugabe verließen die Chormitglieder summend die Kirche.

Autor: Chantal Zoelly