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06. Dezember 2010
Mehr Zeit für Streetworker
Stadt will Stundenzahl für mobile Jugendarbeit verdoppeln.
WEIL AM RHEIN-HALTINGEN(ouk). Die Stadt will ab 2011 die Stundenzahl für die mobile Jugendarbeit von einer halben auf eine ganze Stelle aufstocken. Dies berichtete Ortsvorsteher Michael Gleßner im Ortschaftsrat. Bisher ist Christina Nitzsche mit einer halben Stelle als Streetworkerin in Altweil und Haltingen unterwegs und soll bei Bedarf auch in Ötlingen vorbeischauen. Wunsch des Gemeinderates ist es, dass die Kaltenbachstiftung die zweite halbe Stelle mit einem männlichen Pädagogen besetzt.
Wie viele Stunden die Streetworker in Zukunft in Haltingen unterwegs sein werden, konnte Gleßner nicht genau sagen. Das hänge davon ab, wie viele Jugendliche Betreuung bräuchten. Ilona Oswald erinnerte an die Diskussion um den Haltinger Jugendraum (ProJuz) im Sommer. Damals hatte eine Arbeitsgruppe gefordert, dass die Stadt eine volle Betreuerstelle für das ProJuz bezahlt. In Zukunft sollte eine Frau mitarbeiten, die Angebote für Mädchen macht.
Eine neue Mitarbeiterin für das ProJuz werde man sicher nicht bekommen, sagte Michel Gleßner. Christina Nitzsche habe aber kürzlich einen Schlüssel für den Jugendraum erhalten, um dort bei Bedarf mit Mädchen arbeiten zu können.
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Autor: ouk
