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21. März 2017

Mittanzen und mitsingen

Beat 7 rockt im Kesselhaus durch die Hitparaden und bietet drei Stunden mitreißende Unterhaltung.

  1. Biggi Licini und Thomas Furtwängler machten beim Konzert von Beat 7 im Kesselhaus mächtig Dampf. Foto: Lauber

WEIL AM RHEIN (nn). Hits von den 60ern bis in die Gegenwart – das boten die sieben Mitglieder der Band Beat 7 am Samstagabend im Kesselhaus. Die Zuhörer – größtenteils aus dem Lager der Ü 50 – waren mehr als angetan, geizten nicht mit Applaus und füllten die Tanzfläche. Denn wann kommt es schon vor, dass man fast jeden Titel kennt und problemlos mitsingen kann.

Die vom städtischen Kulturamt ins Leben gerufene Reihe bietet regionalen Bands Gelegenheit, zum Konzert aufzuspielen. Zugleich verspricht sie den Besuchern kurzweilige Unterhaltung, bei der die musikalische Perfektion nicht an erster Stelle steht. Vor kurzem hatte die Trinat-Band, gegründet an der Dualen Hochschule in Lörrach, den Auftakt gemacht. Nun war die Gruppe Beat 7 an der Reihe, in der Sängerin Biggi Licini und Sänger Thomy Furtwängler mit Thomas Kleinhenz (Bass), Ulrich Sickert (Keyboard), Mario Volle (Schlagzeug), Jörg Fakler (Rhythmusgitarre) und Heinrich Ruff (Leadgitarre) durch die Hitparaden rocken.

Der Funke sprang denn auch rasch über, schon bald war die Tanzfläche vor der Bühne gut belegt und wer sich einen Schweißausbruch in dem vom Scheinwerferlicht gut aufgeheizten Kesselhaus ersparen wollte, der verharrte auf seinem Platz, stellte aber zumindest seine Qualitäten als Sitztänzer unter Beweis.

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Beat 7 spulte derweil routiniert sein Programm herunter: Mit Tina Turner und Spider Murphy Gang, Bap und Janis Joplin, Melissa Etheridge und Dire Straits, Creedence Clearwater Revival und Rainhard Fendrich, Pink Floyd und Status Quo wurden sie dem schon von Goethe im Faust formulierten Prinzip gerecht: "Wer vieles bringt, wird jedem etwas bringen." Und obwohl Sänger Thomy Furtwängler mit einer Bronchitis kämpfte, zog er das Drei-Stunden-Programm eisern durch, das mit Paranoid von Black Sabbath, Highway to hell von AC/DC, Nothing else matters von Metallica, The Hymn von Barclay James Harvest, Lola von den Kinks und zuletzt This ist the life von Amy Macdonald zu Ende ging.

Autor: nn