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19. Dezember 2013

Imponierende Leistung in einem Jahr

Förderverein "Alte Schmiede" Mambach zählt inzwischen 42 Mitglieder / Neues Dach ist fertig / Stellplätze noch ein Problem.

  1. Neuer Vorstand des Fördervereins „Alte Schmiede“ Mambach (von links): Georg Staudenmayer, Werner Radfelder, Jeanette Lacher, Rainer Sobiera, Christian Schell und Thomas Zimski Foto: Heiner Fabry

  2. Die „Alte Schmiede Mambach“ im Urzustand. Foto: Paul Berger

ZELL-MAMBACH. "Es ist einfach imponierend, was in diesem Jahr alles geleistet wurde", sagte Ortsvorsteher Klaus Wetzel in seinem Grußwort an der Hauptversammlung des Fördervereins Alte Schmiede. "Wir alle freuen uns aufrichtig, dass in der Alten Schmiede wirklich etwas geht."

Vorsitzender Rainer Sobiera zeigte zu Beginn eine Bilder-Präsentation, die die Bau- und Sanierungsarbeiten im abgelaufenen Jahr dokumentierte. Die Decke in der Schmiede wurde entfernt, die morschen Balken heruntergenommen und eine Stützkonstruktion geschaffen, damit Eisenträger eingezogen und das Dach entfernt werden konnte.

Alle Arbeiten wurden in enger Kooperation mit dem Denkmalschutzamt geplant und umgesetzt, wie der Vorsitzende betonte. Durch den gewaltigen Arbeitseinsatz war es möglich, das neue Dach vor etwa vier Wochen aufzurichten. Genau passend, bevor ein Wintereinbruch zusätzliche Schwierigkeiten hätte schaffen können.

Kassierer Klaus Wetzel legte einen erfreulichen Kassenbericht vor und dankte ganz besonders den vielen Spendern, unter denen er die Sparkasse Schopfheim-Zell und den Bürgerverein Zell besonders hervorhob. Der Kassierer wies zusätzlich auf die erfreuliche Mitgliederentwicklung hin. 25 Mitglieder waren es nach der Gründerversammlung, heute zählt der Förderverein 42 und würde sich über viele zusätzliche Mitglieder freuen. Der Vorsitzende gab dann einen Ausblick auf die vorgesehenen Arbeiten des kommenden Jahres, die ab März beginnen sollen: Das Aufmauern des Kamins, Ausbau und Dämmung des Dachbodens, das Verlegen von Wasser- und Abwasserleitungen, die Elektroinstallation sowie Wartung und Reparatur der vorhandenen Maschinen. Ein ernstes Problem liegt in der Bereitstellung der erforderlichen Stellplätze im Dorf, wie der zweite Vorsitzende und Hauseigentümer Georg Staudenmayer berichtete. "Wir selbst bekommen die notwendigen Stellplätze nicht hin", erklärte er, hier sei unbedingt die Mithilfe der Stadt erforderlich. Ortsvorsteher Klaus Wetzel wies darauf hin, dass im Frühjahr weitere Gespräche mit der Stadt in dieser Frage vorgesehen sind.

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Abschließend würdigte Rainer Sobiera die Arbeit der freiwilligen Helfer und überreichte den Mitarbeitern mit den meisten geleisteten Arbeitsstunden, die sich für das Schmiede-Projekt einsetzen, einen Präsentkorb. Das waren an erster Stelle Werner Radfelder, gefolgt von Gottfried Maier und Klaus Ruf.

Wahlen: Vorsitzender Rainer Sobiera und Beisitzer Christian Schell wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Neue Schriftführerin des Fördervereins ist Jeanette Lacher, neuer Beisitzer Thomas Zimski.

Autor: Heiner Fabry