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29. August 2016

Mambach hat mehrere Eisen im Feuer

Zeller Christdemokraten machen auf ihrer Tour de Zell in Mambach Station / Viel Lob für das Zentrum und die "Alte Schmiede".

  1. Stolz auf die Schmiede in Mambach: Die CDU-Teilnehmer an der Tour de Zell auf ihrer vorletzten Etappe. Foto: Hans-Jürgen Hege

ZELL-MAMBACH. Auf dem Weg zum Ziel der Tour de Zell 2016 im Löwen legten die Mitglieder der CDU-Delegation jüngst einen planmäßigen Halt in Mambach ein. Dort hatte der CDU-Vorsitzende Klaus Wetzel in seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher ein "Heimspiel", zu dem die "erste Halbzeit" der Frage- und Antwortrunde vor dem Bürgerhaus "angepfiffen" wurde. Schließlich sind die Mambacher auf dieses schmucke Zentrum zu Recht stolz. Dass es auch rege genutzt wird, ist umso erfreulicher.

Auch wenn es ein paar "kleinere bauliche Probleme" (Beispiel Dachrand) gegeben habe, sei der fertige Bau nicht zuletzt wegen der integrierten Barrierefreiheit "absolut toll" geworden, bekannte Klaus Wetzel und wies darauf hin, dass das Prachtstück sehr gut angenommen werde. Es habe sich also bezahlt gemacht, dass sich die Stadt und der Gemeinderat für einen Neubau entschieden haben, anstatt das Zentrum ins alte Rathaus zu integrieren.

"Gott sei Dank hat das der Hausschwamm, der dort sein Unwesen trieb, ein wenig nachgeholfen", schmunzelte Klaus Wetzel. Den kurzfristigen Ärger mit dem städtischen Bauamt, der sich im Zusammenhang mit dem Anbau eines Behindertenlifts an die Halle anbahnte, konnte er verwinden. Wetzel hofft immer noch, dass sich der für 300 000 Euro geplante Feuerwehranbau an die Halle, zu dem der Zuschuss in Höhe von 120 000 Euro fürs Erste abgelehnt wurde, in absehbarer Zeit realisieren lässt. Zum zweiten Publikumsmagneten und zu einem weiteren Schmuckstück im Dorf mausere sich die "Alte Schmiede", die die Attraktionen des Zeller Berglands wohl bald als Museum bereichere. Es sei einfach ein Glücksfall gewesen, dass Claudia und Georg Staudenmayer das geschichtsträchtige Objekt übernommen haben und sich so vorbildlich dafür einsetzen, lobte der Ortsvorsteher.

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Als besonderes Merkmal des alten Gemäuers hob er hervor, dass "die Schmiede bis zuletzt auch tatsächlich als Schmiede betrieben" worden sei. Auch das sei unter ähnlichen Objekten ein Alleinstellungsmerkmal.

Es war klar, dass sich Zeller Christdemokraten das Kleinod mitten im Dorf dann als Vesperplatz für die zweite "Halbzeit" des unterhaltsamen und informativen Abends ausgesucht hatten. Mit ihnen vesperten die zahlreichen Bürger, die sich den Christdemokraten auf ihrer Tour angeschlossen hatten.

Das Thema Spielplatz beschäftigt in Mambach

Der Ortsvorsteher war als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes vor einigen Tagen dabei, als in Pfaffenberg die atmosphärischen Störungen der Kommunikationswege zwischen der Stadt und den Teilorten an den Pranger gestellt wurden. Die habe man auch in Mambach bemerkt. Vor einem Jahr zum Beispiel sei von der Stadt der Rutschturm auf dem Kinderspielplatz gesperrt worden. Und zwar sang- und klanglos, niemand wurde informiert, niemand wusste warum, keiner erfuhr, wie lange das dauern könnte.

2010 habe das Dorf den Spielplatz in Eigenregie und unter tatkräftiger Mithilfe vieler Eltern mit Material, das die Stadt spendierte, gebaut. Man sollte also erwarten dürfen, dass "die Plätze, die wir haben, von der Stadt dauerhaft instand gehalten werden, hieß es in der Runde.

Am Ende lobten die Teilnehmer an der Tour des Zell das Engagement des Landwirts, der zur "absolut lebensnotwendigen Bewirtschaftung" des Kapellenweges und der Ländereien darum herum "Gott sei Dank gefunden" worden sei.

Autor: Hans-Jürgen Hege