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20. Dezember 2016

Politikrunde in der alten Schmiede

Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter war zu Gast bei den Zeller Sozialdemokraten.

  1. Rita Schwarzelühr-Sutter (Mitte) besichtigte auf Einladung der Zeller SPD die alte Schmiede in Mambach. Foto: privat

ZELL (BZ). In der alten Schmiede in Mambach stellte Besitzer Georg Staudenmayer beim Besuch von SPD-Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter das aufwändige Renovierungsprojekt vor. Sie war sichtlich beeindruckt und zollte dem gezeigten Einsatz großen Respekt. Bei der anschließenden Gesprächsrunde gab sie aktuelle Eindrücke aus Berlin wieder. So berichtete sie vom just beendeten Klimagipfel, wo endlich auch eine Nachhaltigkeitsstrategie verankert wurde. Es werde, so ihr Eindruck, zu einem harten Kampf um die Ressourcen kommen. Wenn keine Bewirtschaftung in den ohnehin schon armen Ländern möglich ist, werde es nach Expertenmeinung verstärkt zu Klimaflüchtlingen kommen. Weiterhin berichtete sie von den enormen Anstrengungen, die im Bereich Bauen und Wohnen unternommen worden seien. So wurden die Gelder für den sozialen Wohnungsbau verdreifacht, aktuell für 2017 auf 1,5 Milliarden Euro. Außerdem wurde die Städtebauförderung erhöht und das Bundesteilhabegesetz auf den Weg gebracht.

Ohne den massiven Einsatz der SPD in der großen Koalition wäre das nicht möglich gewesen, so Schwarzelühr-Sutter. Um für die zukünftigen Aufgaben gerüstet zu sein, plädiert sie für ein sehr gutes Bildungssystem, wobei nicht das finanzielle Polster der Eltern das Kriterium für Aufstieg sein dürfe. Beruflicher Aufstieg und Bildung müsse für jeden erreichbar sein. Unter dem Gesichtspunkt Industrie 4.0 bedürfe es hochqualifizierten Personals, das die Voraussetzungen schafft, um möglichst vielen Menschen Arbeit und ausreichendes Einkommen zu gewährleisten.

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Außerdem kritisierte sie das "aktuelle Aufkommen der Populisten" aufs schärfste. Hier müsse man gemeinsam dagegenhalten, war sich die Runde einig.

Autor: bz