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09. Mai 2011

Shoppen und Schauen in lauer Nacht

Am Zeller Latschariplatz ging es am Freitagabend rund / Abendverkauf, Fahrradbörse und Nachtflohmarkt locken in die City.

  1. Ob Velobörse(links), Nachtflohmarkt oder Abendverkauf: In Zells Straßen ging es am Freitagabend rund. Foto: Silke Hartenstein

  2. Ob Velobörse, Nachtflohmarkt oder Abendverkauf: In Zell ging es am Freitagabend rund. Foto: Hartenstein

ZELL. Am Freitagabend herrschte ein fast schon mediterranes Lebensgefühl im Städtli. Erstmals hatten Gewerbe- und Tourismusverein Zeller Bergland zur gemeinsamen Veranstaltung aus Abendverkauf in Zeller Geschäften, Fahrradbörse und erstem Zeller Nachtflohmarkt eingeladen. Das Konzept ging auf.

In den frühen Abendstunden war die Innenstadt voller Menschen und wohin man schaute, sah man Fahrräder – geschoben, getragen, begutachtet, ersteigert und erstanden, wechselten jede Menge Velos den Besitzer. Auch der Nachtflohmarkt in der Schönauerstraße feierte eine gelungene Premiere, belebte kräftig das Straßenbild und schuf die willkommene Verbindung zwischen den Geschäften in der Schopfheimer-, Kirch- und Schönauerstraße.

Der Latschariplatz, der bei Festlichkeiten und Veranstaltungen in Zell stets kräftig an Umfang zunimmt, bot ein angenehmes, zentral gelegenes Plätzchen, um es sich bei kühlen Getränken und Spezialitäten von Spargelsuppe bis zur badischen Spargelroulade gut gehen zu lassen. Dazu gab es entspannte, eingängige Rock- und Pophits von Gitarrist und Sänger Mario. Auch beim Bauernladen und dem Café Gutmann verweilten die Besucher an diesem milden Maiabend, zwischendurch bummelten sie ohne Eile durch die Geschäfte, wo sie freundlich und mit kleinen Aufmerksamkeiten empfangen wurden. Gewerbevereinsvorstandsmitglied Maria Steiger drückt es so aus: "Mit eweng Zit cha mer bi uns eifach viel entdecke". Frühjahrs- und Sommermode, bunte Sommerblumen, eine kleine Modeschmuckausstellung, Urlaubslektüre, fair gehandelte Waren und mehr verlockten zum Kauf. Ein ganz anderes, ausgesprochen bunt gemischtes Sortiment boten währenddessen die vielen Flohmarktstände in der Schönauerstraße. Andrang herrschte bei den Fahrradbörsen. Am Stand des Tourismusvereins war nach einer knappen Viertelstunde bereits über die Hälfte der insgesamt 50 Fahrräder verkauft, hier reichten die erzielten Preise von fünf bis 300 Euro. Damit man mit seinem neuen Gefährt auf Tour ins Zeller Bergland und Umgebung gehen, wurden hier zugleich Mountainbike- und Wanderkarten angeboten. Wer einerseits gern Fahrrad fährt, andererseits jedoch kein Freund der Steigungen im Bergland ist, für den fand sich am E-Bike Stand von Radsport Seider eine Lösung. Als Fahrer eines E-Bikes hat man die Wahl, entweder selbst in die Pedale zu treten oder diese Arbeit doch lieber dem Elektroantrieb zu überlassen. Lebhaft ging es auch bei der Fundfahrradversteigerung der Stadt zu. Hier wurde Auktionator Rudi Debes rund die Hälfte der 50 Fundräder los.

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Autor: Silke Hartenstein