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01. Februar 2012

"Spätzüge als Imageträger"

IG Schiene begrüßt Initiative.

  1. Spät abends wird es schwer, nach Zell zu kommen. Foto: paul berger

ZELL (BZ). Bei der Hauptversammlung der IG Pro Schiene begrüßte Vorsitzender Karl Argast die durch die Stadt Schopfheim wieder angeregte Spätzugdebatte. Pro Schiene habe in den vergangenen Jahren einige von Experten bestätigte Konzepte erarbeitetet, mit welchen ein durchgehender Stundentakt von 22 bis 1 Uhr auch im Abschnitt Schopfheim-Zell angeboten werden könne, wie es auf dem restlichen Netz der S-Bahn längst zum Standard gehöre. Zusätzlich fordern die ÖPNV-Freunde sowohl eine Busanbindung bis Todtnau als auch die Wiedereinführung des "Disco-Shuttle", der in den 1990er Jahren in Form eines Busses und bis vor wenigen Jahren als Zug in den Nachtstunden Basel mit Lörrach und Zell verband. "Spät- und Nachtzüge stellen gerade für junge Leute einen positiven Imageträger für den öffentlichen Nahverkehr dar", so ein Pro Schiene-Mitglied.

Die aus Basel angeregten Pläne eines Viertelstundentaktes auf der S 6 begrüßt der Fahrgastverband einstimmig, da verstärkt Kapazitätsengpässe auf der Strecke zu verzeichnen seien. Da diese Takteinführung erst durch langwierige Bauvorhaben machbar sei, erarbeitet der Verband derzeit ein Konzept, wie man kurzfristig das Angebot deutlich verbessern könne.

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Autor: bz