Zwei Dutzend Bauplätze für Feuerbach

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Von wiß

Do, 04. Januar 2018

Kandern

Ortsvorsteher Martin Greiner hebt beim Neujahrsempfang das Engagement von Heinz Brucker hervor, der seit 67 Jahren Sänger ist.

KANDERN-FEUERBACH (wiß). In Feuerbach hat sich inzwischen der Neujahrsempfang am ersten Tag im neuen Jahr fest etabliert. In seinem Rückblick berichtete Ortsvorsteher Martin Greiner, dass die Gesamtstadt Kandern 8585 Einwohner zählt, davon entfallen 348 auf Feuerbach. Menschen aus zehn unterschiedlichen Nationen – so Greiner – leben im kleinen Stadtteil.

Greiner ging auch noch kurz auf die Prioritätenliste 2018 ein. Ganz oben steht dabei das Baugebiet "Mittelberg/Tal". Die Mittel für die Erschließung dieses Neubaugebietes seien im Haushalt 2018 der Stadt Kandern eingestellt, erinnerte Greiner. Im Gewann "Mittelberg/Tal" sollen bekanntermaßen rund zwei Dutzend Bauplätze geschaffen werden. Es handelt sich dabei um das einzig aktuelle Baugebiet in einem Stadtteil von Kandern. Wichtig sei jetzt eine frühzeitige Ausschreibung, damit gute und möglichst kostengünstige Angebote der zu vergebenden Arbeiten eingehen, betonte Greiner.

Kanderns Bürgermeister Christian Renkert gab einen Ausblick auf für das Jahr 2018 geplante Projekte. Mit Blick auf die Erschließung des Baugebietes "Mittelberg/Tal" bat der Bürgermeister um Verständnis, wenn es bei dieser Maßnahme beispielsweise zu verschmutzten Straßen kommen wird und vermehrt Baufahrzeuge durch den Ort fahren werden. Die große Anzahl von 25 geplanten Häusern begründete er mit den dadurch günstigeren Erschließungskosten pro Bauplatz. Ein weiteres Projekt betrifft die Erweiterung des Glasfasernetzes, die aktuell durch den entsprechenden Zweckverband des Landkreises vorangetrieben wird. Ab 2018 beginnt hierzu die Planung für die Stadt Kandern, mit dem Ziel, bis 2020 neue Leitungen fürs schnelle Internet in Betrieb nehmen zu können. Zudem wird der Stadt im kommenden Jahr eine Fördersumme für bauliche Maßnahmen im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung zur Verfügung gestellt, die auch für Sanierungsarbeiten in den Teilorten eingesetzt wird.

Der Neujahrsempfang bietet immer auch die Möglichkeit, herausragende Leistungen einzelner Mitbürger zur würdigen. In diesem Jahr wurde das langjährige Aktivmitglied des Gesangvereins Feuerbach, Heinz Brucker, gewürdigt. In seiner Laudatio merkte Ortsvorsteher Martin Greiner an, dass der Gesangverein seit langer Zeit der einzige Kulturträger im Ort ist und die Gemeinde nach außen repräsentiert. Dazu brauche es neben einem guten Vorstandsteam vor allem auch langjährige und zuverlässige Vereinsmitglieder. Dies trifft auf "Sängervater" Heinz Brucker zu, der dem Verein seit 67 Jahren, bis heute, als aktiver Sänger treugeblieben ist. "Heinz Brucker und seine Frau Waldtraud nehmen immer regen Anteil am Dorfgeschehen, was längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist", betonte Greiner. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er im Namen des Ortschaftsrates und der Einwohnerschaft einen Geschenkkorb an die beiden Eheleute.