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13. Juli 2012 17:11 Uhr

Kanton Aargau

Bauamtsleiter findet 2,5 Kilogramm Gold im Gebüsch

Einen Goldschatz im Wert von mehr als 100.000 Euro haben Gemeindeangestellte in der Schweiz beim Mähen entdeckt. Im ganzen Land wird gerätselt, wem die insgesamt mehr als 2,5 Kilogramm schweren Barren gehören könnten.

  1. Wem gehört das Gold? Foto: dpa

Als völlig unklar gilt auch, wie und warum das Gold in einem Plastiksack in einem von Gras umgebenen Gebüsch nahe der Ortschaft Klingnau südlich von Waldshut-Tiengen landete.

"Jeder macht sich so seine Gedanken", sagt der Gemeindepräsident Peter Bühlmann der Online-Zeitung 20 Minuten. "Etwa, ob es ein deutscher Grenzgänger war, der von Steuerfahndern verfolgt wurde?" Man könne nur spekulieren, denn bislang gebe es nicht den geringsten Hinweis. Einen Überfall mit Goldbeute habe es in der Region nicht gegeben, sagte Bühlmann.

Niemand habe den Schatz als vermisst gemeldet, hieß es auf Anfrage bei der Polizei, die das Gold vorsorglich in Verwahrung genommen hat. Gefunden wurde der Sack bereits am 28. Juni vom Klingnauer Bauamtsleiter und einem Lehrling. Die Barren waren in weißes Seidenpapier gehüllt und mit Klebeband umwickelt. Die Finder, die sich umgehend an die Polizei wandten, gaben an, sie hätten zuerst an ein Paket mit Drogen gedacht.

Ob die Herkunft der Barren jemals geklärt werden kann, ist derzeit völlig offen. Einen Hoffnungsschimmer haben die Ermittler allerdings: Nach einer Meldung von 20 Minuten stammen einige der gefundenen Barren von der schweizer Großbank UBS. So auch einer der 1-Kilogramm-Barren. Wer bei der UBS Gold ab 1 Kilogramm kauft, wird registriert.

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Autor: dpa, ohu