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25. März 2010 16:47 Uhr

Beschluss

Breisgaumilch macht wieder Butter

Die Freiburger Molkerei Breisgaumilch bringt im Herbst wieder eigene Butter auf den Markt. Man habe den Kauf einer Buttermaschine beschlossen, sagte der neue Aufsichtsratschef Anton Walter der Badischen Zeitung.

  1. Im Herbst soll sie wieder da sein, die Schwarzwälder Butter – dann aber aus eigener Herstellung. Foto: rock

Im Oktober, zum 80jährigen Bestehen der Molkerei, werde man wohl die eigene Butter auf den Markt bringen, sagte der neue Aufsichtsratschef Anton Walter. Um zugekaufte Butter, die von Breisgaumilch als Schwarzwälder Butter vermarktet worden war, hatte es in den vergangenen Tagen erheblichen Wirbel gegeben. Daraufhin hatte die Breisgaumilch die Butter und alle anderen Produkte vom Markt genommen, die nicht aus eigener Herstellung stammen.

"Für diese Irreführung der Verbraucher entschuldige ich mich", sagte Walter, der am Dienstag den Vorsitz im Aufsichtsrat übernommen hatte. Zuvor war Vorgänger Gottfried Hermann seines Amtes enthoben worden.

Buttermaschinen kostet Ertrag

Walter gab zu, dass der Kauf einer Buttermaschine, die die Breisgaumilch nach früheren Angaben nicht auslasten kann, die Molkerei Ertrag kostet. Also wird der Auszahlungspreis, den die Molkerei den Milchlieferanten zahlt in der Tendenz schrumpfen. "Es bringt aber mehr Wertschöpfung, als H-Milch an Aldi zu liefern", sagte Walter.

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Außerdem sei Geschäftsführer Karl Laible beauftragt worden, ernsthaft über Produktion und Abfüllung der Marke "faire Milch" zu verhandeln. In einer Abstimmung im Breisgaumilch-Aufsichtsrat am 5. Februar war die Produktion der Marke abgelehnt worden. Mit veränderten Mehrheiten stelle sich das Thema anders dar, sagte Walter.

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