Lücken in allen großen Browsern

SICHER IST SICHER: "Porno-Modus" hilft nicht viel

tmn

Von tmn

Fr, 13. August 2010

Computer & Medien

Viele Internet-Browser bieten einen "privaten Modus" an, der das Surfen im Netz vor neugierigen Augen sichern soll. Eine Studie der Stanford University zeigt jetzt aber, dass es in diesem Modus große Lücken gibt. Die erhoffte Sicherheit kann von Zusatzprogrammen (Plugins), wie etwa dem beliebten Flash-Videoplayer, ausgehebelt werden, die Informationen über besuchte Webseiten speichern. "Viele beliebte Plugins untergraben die Sicherheit beim privaten Surfen", heißt es in der Studie zu den vier großen Browsern Internet Explorer, Firefox, Chrome und Safari. Allein beim Firefox wurden 16 Plugins ermittelt, die Daten zur Internet-Nutzung auf der Festplatte speichern. Diese könnten von einem Angreifer missbraucht werden, um Informationen über den Besuch bestimmter Webseiten auszuspionieren.

Der private Modus findet sich beim Explorer wie beim Firefox im Menü "Extras". Er soll verhindern, dass "Cookies" gespeichert werden und Adressen besuchter Webseiten in einem "History"-Verzeichnis abgelegt werden. "Cookies" sind Textdateien, die Webseiten übertragen, um Einstellungen für den nächsten Besuch zu speichern. Die Forscher ermittelten, dass der private Modus am häufigsten beim Besuch von Erotik-Websites eingestellt wird.

Seite zum Löschen der Flashspuren: http://www.macromedia.com/support/ documentation/de/flashplayer/ help/settings_manager07.html