Ideen für den Lehrpfad

Marco Schopferer

Von Marco Schopferer

Do, 22. Februar 2018

Efringen-Kirchen

Maren Siegmann hilft mit beim Erstellen der Infotafeln / Beim alten Fußballplatz ist alles offen.

EFRINGEN-KIRCHEN-HUTTINGEN. Der neu geplante Festungsrundweg bei Huttingen nimmt Gestalt an. Der Ortschaftsrat sprach sich am Dienstagabend in seiner öffentlichen Sitzung für eine Sperrung der Zufahrtswege für den öffentlichen Verkehr aus, mit Hilfe von fachkundigem Rat sollen die Infotafeln errichtet werden. Die Idee von Revierförster Gerhard Schwab wird umgesetzt und stößt auf viel Anerkennung.

Den Festungswaldweg gibt es schon heute, der vom Klotzenweg in den Wald hinein abzweigt. Mit der Erweiterung zum Rundweg soll er attraktiver werden.Von Huttingen aus soll der Rundweg in Richtung Klotzen entstehen. Nachdem Schwab das Konzept im Ortschaftsrat im Januar vorstellte, meldeten sich auch bereits Unterstützer. Museumsleiterin Dr. Maren Siegmann bot als ausgewiesene Historikerin ihre Unterstützerin bei der Erstellung der Infotafeln an. Schwab nahm das Angebot gerne an, es soll ja alles Hand und Fuß haben, sagte er, und auch der Ortschaftsrat freute sich über die fachkundige Hilfe der Museumsleiterin.

In der Sitzung gab es dann noch eine weiteres Hilfsangebot. Könne man nicht auch die Hegegemeinschaft mit einbinden, schlug Bernhard Schörlin vor. Neben viel Wissenswertem über die Forstwirtschaft, die Geschichte allgemein und die alte Festung und den Westwall könnten dann ja auch noch Informationen über das Wild und die Jagd den Wanderern vermittelt werden. Eine Idee, der gegenüber sich Schwab aufgeschlossen zeigte.

Einen ersten Schritt hin zum Waldrundweg unternahm der Ortschaftsrat am Dienstagabend: Er gab grünes Licht dafür, dass westlich des Sportplatzes, noch vor der Abzweigung Klotzen-/Festungsweg, die Straße für den allgemeinen Verkehr gesperrt wird. Künftig sollen nur noch landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Fahrzeuge dort verkehren.

Recht unkompliziert reagiert wohl auch der FC Huttingen auf eine Anfrage von Ortsvorsteherin Petra Senn. Ursprünglich war diskutiert worden, dass die Gemeinde beim Sportplatz nun noch einige weitere Parkplätze für Wanderer anlegt. Dies ist nach Rücksprache mit dem Sportverein nun zunächst wohl nicht nötig, berichtete Thomas Kowol in Vertretung für die erkrankte Ortsvorsteherin. Zunächst will man schauen, ob der neue Wandrundweg überhaupt angenommen wird und es zu Engpässen bei den Parkplätzen kommt. Damit rechnet freilich niemand. Sollte sich aber ein Parkplatzmangel zeigen, werde die Gemeinde neue, einfache Parkflächen für die Wanderer anlegen, hieß es.

Wichtig war für Ortschaftsrätin Anette Müller, dass mit dem Festungsrundweg noch kein Urteil über die weiteren Nutzungsmöglichkeiten des alten Fußballplatzes gefällt worden ist. "Der Forst hält die Fläche frei, mulcht sie", versprach Schwab. Einen Zeitdruck darüber, was aus der brachliegenden Fläche wird, bestehe damit nicht. In der vorangegangen Sitzung war angeregt worden, den alten Sportplatz für Feste zu nutzen. Diese Option will man sich weiter offenhalten.