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11. November 2008 15:42 Uhr

Die Autokrise nagt an der IMS Gear

Noch im Sommer freute sich die IMS Gear mit ihren Werken in Eisenbach und Donaueschingen über ein Umsatzplus, seit gestern hängen düstere Wolken über den Unternehmen. Der Beztrieb, der einen Großteil seines Umsatzes mit der Autroindustrie macht gerät in den Strudel der Finanz- und Autokrise: Die Belegschaften in Eisenbach und Donaueschingen wurden heute über die aktuelle Situation informiert: Angeblich sind Entlassungen geplant.

IMS Gear gehört zu den Traditionsunternehmen, die familiengeführt die Globalisierung meistern. 61 Prozent der Firmenanteile gehören Nachfahren des Firmengründers, 39 Prozent der baden-württembergischen Unternehmensbeteiligungsgesellschaft BWK. Den Umsatz macht IMS Gear mit vielen kleinen Getrieben und Antrieben, vor allem für die Automobilindustrie. Allerdings beliefert IMS Gear meist die Hersteller nicht direkt, sondern deren wichtigste Zulieferer wie zum Beispiel Bosch.
IMS Gear beschäftigt 1280 Menschen, in Eisenbach sind es 430 und 650 in Donaueschingen

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Autor: twi