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06. September 2016

Technische Berufe sind Sorgenkinder

Firma Weckermann setzt bei den Auszubildenden stark auf die Persönlichkeit der Neulinge.

  1. Seniorchef Karl Duttlinger und Juniorchef David Duttlinger bereiteten den beiden Auszubildenden Robin Schwörer und Marco Braun einen ersten Arbeitstag, der die Willkommenskultur unterstrich. Foto: Gert brichta

EISENBACH (br). Ausbildungsbeginn eines jeden Jahres ist der 1. September, auch bei der Firma Weckermann. Robin Schwörer, ein Abiturient aus Neukirch, möchte erst eine solide Berufsausbildung erhalten und geht in die Fachrichtung Lagerlogistik, bevor er auf das berufliche Fundament aufbauen will. Marco Braun aus Titisee-Neustadt beginnt mit Mittlerer Reife die Ausbildung zum Industriekaufmann. Seniorchef Karl Duttlinger und Juniorchef David Duttlinger empfingen beide und gaben ihnen einen umfassenden Einblick ins Unternehmen.

Der Schulabschluss sei für sie unwichtig, erklärten beide Chefs, es komme auf die Persönlichkeit an. Die Chemie müsse stimmen und sie sollten, wenn immer möglich, vor Ausbildungsbeginn den Betrieb schon kennengelernt haben. Beide Azubis haben bei Weckermann gejobbt und erste Eindrücke hinterlassen. Gerne hätte die Firma Weckermann auch technische Azubis eingestellt, es gab jedoch keine Bewerbungen. Deshalb wird sich die Firma Weckermann erstmals auf der Jobstart-Börse präsentieren und für ihre Ausbildungsberufe werben. Dies werde immer wichtiger, weil sich geeignete junge Menschen immer seltener für Berufe in der Industrie interessieren, sagt David Duttlinger. Dabei böten sie hervorragende Möglichkeiten. Beide Chefs sehen die Ein- oder Zweijährige Berufsfachschule als Sprungbrett in einen solchen Beruf. Weckermann zählt gegenwärtig 160 Beschäftigte, darunter zwölf im kaufmännischen Bereich, sowie weitere 50 Mitarbeiter mit Teilzeitverträgen.

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Autor: hbr