Stark nicht als Video-Assistent

dpa

Von dpa

Do, 30. August 2018

1. Bundesliga

DFB setzt 48-Jährigen "bis auf weiteres" nicht mehr ein.

FRANKFURT (dpa). Der frühere Schiedsrichter Wolfgang Stark wird "bis auf weiteres" nicht mehr als Video-Assistent eingesetzt werden. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch mit und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung. Das Spiel zwischen Wolfsburg und Schalke (2:1) am vergangenen Samstag, bei dem der 48-jährige Bayer mehrere Male umstritten eingriff und korrigierte, soll Stark demnach zum Verhängnis geworden sein. Die Tätigkeit des ehemaligen Referees im Coaching der 3. Liga bleibe von der Entscheidung jedoch unberührt, teilte der DFB mit.

"Ich mag Wolfgang als Menschen und Typen sehr. Es gibt nun mal Leute, die haben ihre Stärken als Schiedsrichter auf dem Platz – andere sind bessere Video-Assistenten", sagte der künftige Projektleiter des Videobeweises, Jochen Drees, der Bild. Er verglich die Leistungen der Video-assistenten mit denen eines Fußballprofis. "Wenn ein Spieler eine schlechte Phase hat, nimmt er weiter am Trainingsbetrieb teil und kann sich durch Leistung anbieten. Wenn die irgendwann stimmt, steht er auch wieder in der Startelf", sagte Drees. Der frühere Spitzenschiedsrichter übernimmt beim DFB zum 1. Oktober hauptamtlich die Leitung beim Video Assistant Referee (VAR).