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07. August 2012 21:30 Uhr

Diskussion

Fall Drygalla: Gewissensprüfung für Athleten?

Der Fall der Olympia-Ruderin Nadja Drygalla schlägt weiter Wellen. Die Förderrichtlinien des Bundes werden überprüft und die Frage diskutiert: Sollen Sportler ein Demokratiebekenntnis ablegen?

  1. Welche Lehren soll die Sportpolitik aus dem Fall der Ruderin Nadja Drygalla ziehen, die mit einem früheren NPD-Mann liiert ist? Foto: dpa

Welche Lehren soll die Sportpolitik aus dem Fall der Ruderin Nadja Drygalla ziehen? Zwar erhielt die aus London wegen ihrer Beziehung zum Ex-NPD-Aktivisten Michael Fischer abgereiste Sportlerin Rückendeckung aus der Politik. Der SPD-Innenexperte Sebastian Edathy etwa, Vorsitzender des Neonazi-Untersuchungsausschusses, warnt vor Sippenhaft: Wenn die Athletin nicht selbst in der rechtsextremen Szene agiere, sei es ihre Privatangelegenheit, mit wem sie Umgang habe, sagte der Sozialdemokrat in einem Rundfunkinterview.

Zuvor hatte sich schon Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) kritisch zu der Affäre geäußert. Auch er mahnt zu mehr Zurückhaltung. Der Minister würdigt, dass sich die 23-jährige Ruderin unmissverständlich von rechtsextremem Gedankengut distanziert habe. Zudem wirft er kritische Fragen auf: "Steht es uns als Öffentlichkeit wirklich zu, den Freundeskreis von Sportlerinnen und Sportlern zu screenen und zu gucken, was da los ist? Müssen wir von ihnen verlangen offenzulegen, mit wem sie befreundet sind, was sie denken?"

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Sportförderrichtlinien werden überarbeitet

Genau zu dieser Frage aber deutet sich nun auch eine sportpolitische Grundsatzdebatte an. Denn das Bundesinnenministerium ist gerade dabei, die Sportförderrichtlinien zu überarbeiten. In diesem Zusammenhang wird seit geraumer Zeit auch über eine so genannte Demokratieklausel diskutiert: Soll Spitzensportlern in Zukunft ein Bekenntnis gegen Extremismus abverlangt werden?

Ein Sprecher verwies darauf, dass die Richtlinien für die Mittelzuweisungen an die Sport-Spitzenverbände regelmäßig überarbeitet würden. Der Entschluss dazu stamme noch aus dem vergangenen Jahr. Er habe nichts mit dem aktuellen Fall Drygalla zu tun. Der aber könnte die Überprüfung und die Debatte über eine Demokratieklausel nun maßgeblich beeinflussen. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, etwa hält es für eine pure Selbstverständlichkeit, in die Förderrichtlinien für Spitzensportler auch ein Demokratiebekenntnis aufzunehmen. Dass auch der deutsche Sport von Rechtsextremismus betroffen ist, hatte 2009 eine vom Innenministerium in Auftrag gegebene Studie gezeigt.

Der Bund gibt im laufenden Jahr 132 Millionen Euro zur Förderung des Spitzensports aus. Das Geld kommt Sportverbänden, Olympia-Stützpunkten und konkreten Projekten zugute. Einzelne Sportler werden auf diesem Wege nicht finanziell unterstützt. Die Bundeswehr betreibt 15 Sportfördergruppen mit insgesamt mehr als 800 Athleten. Die Bundespolizei hat aktuell 161 Spitzensportler in ihren Reihen. Diese müssen allerdings Beamte werden. Sie unterliegen somit den Vorgaben des Bundesbeamtengesetzes. Dieses verlangt in Paragraf 7 die "Gewähr, jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzustehen".

Eine Demokratieklausel gilt als kaum praktikabel

Unter den Experten des Bundesinnenministeriums gibt es offenbar erhebliche Bedenken gegen eine Demokratieklausel für Spitzensportler – zum einen aus Gründen der Praktikabilität, aber auch, weil dies mit Eingriffen in Persönlichkeitsrechte verbunden wäre. Zudem stelle sich die Frage, wie solche Zusicherungen überhaupt überprüft werden könnten, sagen Sicherheitsfachleute. Die Verantwortung müsste im Zweifelsfall an die Sportverbände delegiert werden, da sie Adressaten der Zuwendungsbescheide des Ministeriums sind. Wenn ein Sportverband sich verpflichten müsste, keine Athleten zu unterstützen, die verfassungswidrige Überzeugungen hegen, hätte er kaum Möglichkeiten, dies tatsächlich zu kontrollieren. Die Vereine ihrerseits müssten die möglichen Vorgaben mit ihren Mitgliedern umsetzen.

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern forderte derweil mit Blick auf den Fall Drygalla klare Richtlinien von Sport und Politik für die Anforderungen an deutsche Olympiateilnehmer. "Wir sind der Meinung, dass eine Beziehung allein nicht reicht, sondern dass es auf den Menschen selbst ankommt, was er getan hat", sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD). Nach seiner Ansicht war die Olympia-Nominierung Drygallas vertretbar. "Erkenntnisse, dass sie persönlich aktiv rechtes Gedankengut vertritt, gibt es nicht", betont er.

Der Schweriner Innenminister Lorenz Caffier (CDU) gibt zu bedenken: "Hat die Öffentlichkeit das Recht, dass wir das gesamte Umfeld von Menschen in Spitzenfunktionen ausleuchten, dass wir Gesinnungsschnüffelei machen? Wir sagen: nein." In Anspielung auf die DDR-Vergangenheit fügte er hinzu: "Das hatten wir früher, und wir sind froh, dass es das nicht mehr gibt."

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Autor: Armin Käfer und unseren Agenturen


22 Kommentare

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2033

07. August 2012 - 21:22 Uhr

Ist die Gesinnungsschnüffelei eine deutsche Spezialität? Oder gibt es auch in anderen Ländern eine politische Überprüfung von mutmaßlich rechtsradikalen Sportlern durch linksradikale Websites, durch Hör-, Seh- und Printmedien? Müssen Olympiateilnehmer in anderen Ländern Bekenntnisse zum politischen System abgeben? Nein? Also auch in Saudiarabien, Iran und Nordkorea nicht?

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Jochen Kiefer

Registriert seit: 01.06.2012

Kommentare: 64

07. August 2012 - 23:33 Uhr

Ja das ist jetzt ja doch der Gipfel - die Stasi lässt grüßen. Wir wählen jetzt unsere Sportler (und sonstige Repräsentanten) nach der politischen Gesinnung aus. Ich hoffe das ist nur das Sommerloch, das von zweitklassigen Journalisten und drittklassigen Moralaposteln gefüllt wird.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

07. August 2012 - 23:49 Uhr

@Mattmüller: Den ersten Satz würde ich ja noch unterschreiben können. Aber bereits im zweiten Satz driften Sie wieder in ein reines Scharz/Weiß Gelaber ab. Schade.

Ich kann es nicht belegen, aber waren die olympischen Spiele nicht per se mal definiert als frei jeder Politik und nur dem Sport gewidmet?

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

07. August 2012 - 23:51 Uhr

Die deutsche Rechte kann einem wirklich leid tun. Ein einziges Abschwören und Austreten. Und BILD-Wagner Seit an Seit mit der Antifa. Irgendwann wird auch der treue Martin noch das Kriegsbeil zwischen Deutschen und Muslimen begraben wollen. Darauf trink ich einen Cuba Libre.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

07. August 2012 - 23:52 Uhr

Fall Dygalla!!!
Gewissensprüfung!!!
SED zertifiziert!!!
Wo leben wir????
Gruß an das Merkel!

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

08. August 2012 - 00:01 Uhr

Gewissensprüfung hat nix mit Merkel zu tun. Das Ferkel war Willy-der-mehr-Demokratie-Wager in den 70ern. Ehe jetzt gleich wieder einer über die Linken herzieht: das Ganze hat sich gegen Kommunisten gerichtet. Altnazis durften ihre Pensionen natürlich unbehelligt weiter kassieren, Ministerpräsident werden usw.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2033

08. August 2012 - 00:12 Uhr

Herr Grieshaber,

es gab Zeiten in der deutschen Geschichte, wo bei den Linken "ein einziges Abschwören und Austreten" stattfand. Es ist niederschmetternd, dass es heute einen ähnlichen Vorgang gibt.

Sie sprechen zurecht die Berufsverbote unter Brandt an; die damaligen Machthaber mussten den Verfassungsschutz bemühen, um die Kommunisten ausfindig zu machen. Heute besorgen es die Medien, die mit Berufsverbot zu belegenden vorzuführen: Hohmann, Eva Herman, Sarrazin, Nadja Drygalla und viele andere ...

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

08. August 2012 - 00:12 Uhr

Ach nee, Herr Grieshaber, die haben das drüben nicht gemacht?
Erstaunt mich!
PS: Bin kein Rechter ... und kein Linker
PPS: Hab es gerade erst gesehen: Mit den Einlassungen des Herrn Mattmüller hat all das nichts zu tun, was ich probiere zu sagen, auch wenn ich weiß, daß da manches ausgenutzt werden kann ... und wird ...

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

08. August 2012 - 00:19 Uhr

"Sie sprechen zurecht die Berufsverbote unter Brandt an; die damaligen Machthaber mussten den Verfassungsschutz bemühen, um die Kommunisten ausfindig zu machen. Heute besorgen es die Medien, die mit Berufsverbot zu belegenden vorzuführen: Hohmann, Eva Herman, Sarrazin, Nadja Drygalla und viele andere ..."
Gewagt, gewagt, was Sie da so alles einen Topf schmeißen! Zumal mich interessieren würde, wer da so mit Berufsverbot geschlagen ist! Nicht eigenmotiviert!

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2033

08. August 2012 - 00:47 Uhr

Herr Hellbardt,

auf Ihren Wunsch zwei weitere Beispiele:

Ein klassisches Berufsverbot gegen eine Funktionärin der Republikaner:
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M52f68a8e190.0.html

Ein durch Medien erzwungener Rückzug aus dem Amt des Kultusministers:
http://www.bild.de/news/kolumnen/ddr/ruecktritt-krause-4465504.bild.html

Stören Sie sich bitte nicht an meiner Verwendung des Begriffs "Berufsverbot" in einem weiten Sinn. Für die Betroffenen ist es egal, ob sie aufgrund staatlicher Repression kein Lehrer mehr sein dürfen oder ob sie nach einer Pressekampagne den Job als Kultusminister, NDR-Moderatorin oder Bundesbank-Vorstandsmitglied verlieren oder aufgeben müssen oder "freiwillig" aufgeben oder "freiwillig" von der Olympiade abreisen.

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Charles David  

Charles David

Registriert seit: 19.07.2012

Kommentare: 68

08. August 2012 - 05:56 Uhr

Gesinnungsschnüffellei. Pfui Teufel!
Auf dem Shirt steht in Busenhöhe, äh, Brustmuskelhöhe, “dein Name für Deutschland". Darunter verstehen die Menschen immer noch individuell was anderes (oder das gleiche). Wer will das vorschreiben? Bei dem in Meckpom verbreiteten Gedankengut ist es statistisch gesehen nur allzu logisch, dass sich solches auch in der Olympiamann- oder frauschaft wiederfindet (oder im Freundeskreis). Interessanter ist die Frage, warum und unter welchen Umständen sie die Polizei verlassen hat. Aber das sollen wir nicht erfahren.

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Bernhard Kirner

Registriert seit: 20.08.2010

Kommentare: 35

08. August 2012 - 08:39 Uhr

"Gewissensprüfung" (Überschrift) klingt zwar sachlicher als "Gesinnungsprüfung", ist aber in diesem Zusammenhang sowieso das falsche Wort.
Das individuelle Gewissen wird in Artikel 4 Grundgesetz durch ein (Abwehr-)Grundrecht geschützt: Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.

Den Sportlern soll aber gerade nicht zugestanden werden, aus innerer individueller moralischer Überzeugung eine politische Meinung zu haben, die von der erwünschten politisch korrekten Meinung abweicht.

Daher ist "Gesinnungsprüfung" keine polemische Bezeichnung, sondern beschreibt objektiv das beabsichtigte Prüfungs-Verfahren: Ein Test auf das reine Vorliegen einer Meinungsabweichung, ohne danach zu fragen, welche (guten / schlechten) Gründe der "Abweichler" hierfür hat.

Es mag ja Bereiche geben, wo so ein Prüfungs-Verfahren notwendig ist. Beim Sport, zumal auf internationaler Ebene, sollte Politik aber nach einhelliger Meinung möglichst außen vor bleiben. Dann sollte man allerdings auch nicht die Doping-Kontrolle durch eine Meinungs-Kontrolle ergänzen.

Braunes Gedankengut lässt sich besser bekämpfen durch vorgelebten Anti-Rassismus, wie z.B. in unserer "multi-ethnischen" National-Elf.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2033

08. August 2012 - 09:16 Uhr

"Braunes Gedankengut lässt sich besser bekämpfen durch vorgelebten Anti-Rassismus, wie z.B. in unserer "multi-ethnischen" National-Elf. "

Herr Kirner,

um braunem Gedankengut den Boden zu entziehen, muss man auch die eigene Nation zu ihrem Recht kommen lassen. National Gesinnte würden etwa im Fußball sich lieber mit Özil und anderen anfreunden, wenn diese die deutsche Nationalhymne mitsingen würden. Wer ein Problem damit hat, "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland" zu singen und sich dennoch sportlich an die Spitze dieses Landes stellt, darf sich über Argwohn nicht wundern.

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theresia lang

Registriert seit: 03.12.2010

Kommentare: 433

08. August 2012 - 09:30 Uhr

Herr Mattmüller:
würden Sie heute auch mitsingen, wenn Sie jünger wären ?
" Und die Fahne führt uns in die Ewigkeit,
ja die Fahne ist mehr als der Tod "

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

08. August 2012 - 09:34 Uhr

Herr Mattmüller Sie ersetzen den Gesinnungstest durch den Gesangstest. Auch nicht viel besser.

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Elly Brodhag

Registriert seit: 18.11.2010

Kommentare: 325

08. August 2012 - 09:40 Uhr

Herr Mattmüller, reiten Sie doch nicht immer auf dem "Absingen der Nationalhymne" bei den Fussballern herum. Bei der Ehrung der Vielseitigkeitsreiter (1 Mann, 3 Frauen - Urdeutsche?*hüstel*) des deutschen Teams (Goldmedallie) hat z.B. gerade eine der Mädels mitgesungen. Geht davon die Welt unter? Soll ich mich darüber ärgern? Sind die deswegen jetzt schlechtere Deutsche? Nö.

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Bert Pavel

Registriert seit: 19.07.2012

Kommentare: 328

08. August 2012 - 10:01 Uhr

Bringen wir es doch auf den Punkt: So lange wie die NPD eine
zugelassene Partei ist die für Jeden wählbar ist kann sich niemand das
Recht nehmen diese Personen abzustempeln!
Es wäre theoretisch möglich, dass bei Mehrheit der Wählerstimmen
die NPD den Kanzler stellt. Nur mal so hypothetisch und ironisch
hier erwähnt.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2033

08. August 2012 - 10:09 Uhr

Frau Lang,

Frage zurück: Nicht ich, sondern Sie liegen auf der offiziellen, politisch korrekten Linie in Sachen "Kampf gegen Rechts". Aber im Dritten Reich wären Sie nicht auf der offiziellen Linie gelegen, nicht wahr?

Herr Grieshaber,

das Absingen der Nationalhymne, das alle Nationen von Australien bis Island praktizieren, habe nicht ich eingeführt. Solange alle es machen, sollten die Deutschen keine Sonderrolle spielen, und auch nicht die Mitglieder der deutschen Mannschaft mit Migrationshintergrund.

Frau Brodhag,

da ein Mensch noch andere Qualitäten hat als politische, würde ich die "Mädels", die nicht mitsingen, nicht pauschal als "schlechte Deutsche" bezeichnen. Offenbar hat ja selbst der Freund von Drygalla, den viele dämonisieren, noch andere Qualitäten als eine politisch nicht korrekte Einstellung.

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Elly Brodhag

Registriert seit: 18.11.2010

Kommentare: 325

08. August 2012 - 10:58 Uhr

Herr Mattmüller, Sie bewerten einfach alles so, wie es Ihnen gerade in den Schuh passt ;-). Btw. auch der Herr in der Reitermannschaft hat nicht mitgesungen.

Auf die Qualitäten gewisser Leute verzichte ich gerne.

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Volker Klein

Registriert seit: 03.02.2011

Kommentare: 128

08. August 2012 - 12:41 Uhr

Also ich schlage ein ganz demokratisches Verfahren vor. Das Volk wählt sich seine Olympiateilnehmer. Jede Partei kann natürlich schauen, einen Genossen durchzusetzten. Ansonsten wünsche ich noch gute Unterhaltung mit diesem Sommerloch-Kasperltheater hier.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2033

08. August 2012 - 14:12 Uhr

Herr Klein,

ich denke, im Fall Medien versus Drygalla geht es um ein existenzielles Problem der Demokratie/Meinungsfreiheit. Dadurch, dass einzelne kasperhafte Beiträge abliefern, ist die Diskussion noch kein Kasperltheater. Ich halte beispielsweise auch Ihre bisherigen Beiträge dazu für sehr ernst.

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Volker Klein

Registriert seit: 03.02.2011

Kommentare: 128

08. August 2012 - 15:05 Uhr

Hallo Herr Mattmüller, dieses Thema hier geht schon seit Tagen. Gesangsdiskussion hatten wir auch schon. Gesang bleibt eine gute Atemübung, die Energie kann durch den Körper fließen. Bei Gesinnungstests bleibt einem eher die Luft weg. Also ich bin im Sport lieber für Gesangsübungen.
Schöne Grüße

P.S. Wenn ich Ihnen langsam etwas unernst anmute, hat das ernste Gründe, frei nach Juvenal: "Es ist schwer, keine Satire zu schreiben".

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