DAS MACHT SCHULE!

Simone Höhl

Von Simone Höhl

Mi, 26. Juni 2013

Freiburg

Auf Sinnsuche

Es muss noch mehr als alles geben: Das ist das Thema von 13 Schülerinnen des St. Ursula-Gymnasiums. Die Elftklässlerinnen haben sich monatelang in einem Seminarkurs mit religiösen, philosophischen und existentiellen Fragen auseinandergesetzt. Sie haben danach gesucht, was es mehr gibt als Alltag – mehr als das Abitur, mehr als tausend Freunde, mehr als Topmodels, mehr als Geld, mehr als Leistung. Das Ergebnis ist am Freitag zu sehen: Um 19.30 beginnt in der Eisenbahnstraße 45 die öffentliche Vernissage zur Ausstellung "Es muss noch mehr als alles geben". Eintritt frei.

Doppelte Leseratten

Zwei Kinder, zwei Sprachen, eine Lesung: In der Stadtbibliothek haben Schüler-Duos aus der Anne-Frank-Schule (Betzenhausen) und der Adolf-Reichwein-Schule (Weingarten) Texte vorgelesen – auf Deutsch und in ihrer Muttersprache. Beim Lesefest "Sprachswitch" präsentierten die besten Lesepaare der beiden Schulen ihre Texte. Sie hatten einen Wettbewerb gewonnen, der Teil eines größer angelegten, vorangegangenen Leseprojekts war. Die Klasse 4 b der Reichwein-Schule hatte es zum Beispiel mit der Einweihung der Bibliothek der Kulturen begonnen, ein arabisch-türkisches Café veranstaltet und den Anne-Frank-Schülern einen Lesebesuch abgestattet.

Junges Gemüse

Am ersten landesweiten "Tag der Schulfrucht" glich die Albert-Schweitzer-Schule III in Landwasser einer Großküche. Alles hat sich um Obst und Gemüse gedreht, alle Klassen haben geschnippelt, gemixt und gebacken. Das Ziel: bis 10 Uhr ein Frühstück für die ganze Förderschule zaubern. Eingeladen waren auch die Alexander-Bürkle-Initiative "Wir helfen Kindern" und die Wilhelm Oberle-Stiftung. Sie finanzieren zur Hälfte das Schulfruchtprogramm der EU, die trägt die andere Hälfte : Seit 2011 liefert ein Händler dreimal in der Woche Obst und manchmal Gemüse für die Schüler. Sie stellten am Aktionstag Tische auf und bestückten das Büffet – mit frischen Erdbeer-Smoothies, Brotaufstrichen, Kräuterquark und Blaubeer-Muffins. Ratzfatz war alles weg, bis auf ein paar Gemüsesticks, berichtet Rektorin Sonja Pohlmann. Das Programm kommt gut an: "Die Schüler lieben das Obst inzwischen so sehr, dass sie am Nachmittag fragen, ob etwas übrig geblieben ist."