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09. Februar 2011

Der Tag der Entscheidung

Debatte um Uniheizkraftwerk.

Die Verhandlungen um eine Fernwärme-Kooperation von Energieversorger Badenova und dem Uniklinik-Heizkraftwerk sind nun in der entscheidenden Phase. Am Donnerstag wollen sich beide Seiten treffen und – wenn alles glattgeht – die bestehenden Hürden aus dem Weg räumen.

Ende vergangener Woche war die Badenova-Spitze zum Gespräch nach Stuttgart ins Wissenschaftsministerium gefahren. Ministerialdirektor Klaus Tappeser habe signalisiert, dass die Landesregierung eine Einigung wünsche, so CDU-Stadtrat Daniel Sander, der mit dem Landtagsabgeordneten Bernhard Schätzle das Treffen in Stuttgart eingefädelt hat.

Auch Badenova bewertet das Gespräch in Stuttgart positiv – nun müssen am Donnerstag die Vertreter von Uniklinik und Heizkraftwerk eine gemeinsame Lösung finden. "Ich habe ein ganz gutes Gefühl", gibt sich Stadtrat Sander optimistisch.

Druck machen nun noch einmal die Grünen. Nach der grünen Ratsfraktion hat sich gestern auch noch die Landtagsabgeordnete Edith Sitzmann zu Wort gemeldet: "Wir brauchen endlich eine schnelle Lösung – im Sinne des Klimaschutzes und einer gesicherten Wärmeversorgung im Freiburger Westen." Sitzmann verweist noch einmal darauf, dass eine Zusammenarbeit für beide Seiten Sinn mache. Mit der Fernwärme aus dem Uniklinikheizkraftwerk könnten neue Baugebiete samt Brielmann-Projekt im Stadtteil Mooswald beliefert werden.

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Die Kooperation mit Badenova setzt voraus, dass das Heizkraftwerk künftig keine Steinkohle mehr einsetzt. Da es sich um ein landeseigenes Kraftwerk handle, müsse die Landesregierung sicherstellen, dass der Umstieg auf klimaschonende Wärmeerzeugung vertraglich bindend und in einem ehrgeizigen Stufenplan festgelegt werde, so Edith Sitzmann.

Autor: rö