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25. August 2009 14:32 Uhr
Spannung vor der Bundestagswahl
Grüne sehen Chancen aufs Direktmandat
SPD-Mann Gernot Erler geht am 27. September als Titelverteidiger ins Rennen. Doch das Rennen um das Freiburger Direktmandat wird eng. Die Grünen rechnen sich etwas aus.
Der Kreisverband Freiburg der Grünen sieht eine Chance, dass Kerstin Andreae bei der Wahl am 27. September das Direktmandat im Wahlkreis Freiburg holen kann. "Wir liegen mit SPD und CDU auf Augenhöhe", sagte die grüne Kreisvorsitzende Hannegret Bauß am Dienstag in einem Pressegespräch. Sie geht von einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus und sieht die drei Parteien im Moment bei jeweils 30 Prozent. Auch Kerstin Andreae betonte, um Erst- und Zweitstimme zu kämpfen: "Wir haben keine Stimmen zu verschenken", so die Freiburger Abgeordnete, die auch grüne Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg ist. Die Grünen nähmen den Schwung aus Kommunal- und Europawahl mit. Die Grünen wollen an ihr Wahlergebnis von vor vier Jahren anknüpfen, als sie im Wahlkreis Freiburg und Umland bundesweit das beste Zweitstimmenergbenis erreichen konnten. Das Direktmandat zu holen, sei sicher schwer, so Andreae, aber nicht unmöglich. Sie rechnet sich auch Stimmen aus dem wertkonservativen Lager aus: "Ich konkurriere auch mit CDU-Kandidat Daniel Sander um Stimmen – und nicht nur mit Gernot Erler", so Andreae, die seit 2002 im Bundestag sitzt.
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Autor: rö
