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14. Mai 2009
Zwist unter Jungpolitikern
Vorwürfe und Gegenvorwürfe
Der Ring politischer Jugend (RpJ) veranstaltet heute, 20 Uhr, im "Haus der Jugend" eine Podiumsdiskussion mit jungen Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl. Auf dem Podium sitzen Vertreter von Jungsozialisten (Jusos), der Jungen Union (JU) und den Jungen Liberalen (Julis). Nun gibt es harsche Kritik von anderen politischen Jugendorganisationen, weil nach deren Ansicht die Zusammensetzung auf dem Podium nicht das Spektrum der bei der Kommunalwahl antretenden Listen wiedergebe. Beim RpJ weist man den Vorwurf zurück.
Beschwert haben sich per Pressemitteilung die Grüne Jugend (GJ), Junges Freiburg und die Linksjugend. Diese Organisationen fordern nun, dass allen jungen Kandidaten ermöglicht werden müsse, an der Podiumsdiskussion teilzunehmen. Der RpJ dürfe nicht zur reinen Wahlkampfhilfe für bestimmte Listen missbraucht werden. Die Grüne Jugend sei zwar angefragt worden, so heißt es weiter, habe aber abgelehnt, weil "trotz deren Hinweis keine anderen Jugendorganisationen und Gruppierungen aufgenommen wurden".
JU, Jusos und Julis schildern dies jedoch ganz anders. "Wir sind alle maßlos enttäuscht vom Verhalten der Grünen Jugend", sagt Kai-Achim Klare, Vorsitzender des RpJ. So sei die GJ eingebunden gewesen, als die Veranstaltung geplant wurden. Dort im gemeinsamen Kreis hätte die Grüne Jugend als gleichberechtigtes Mitglied ihre Kritik einbringen können, was aber nicht geschehen sei. Klare: "Anstatt in den RpJ-Sitzungen klar für die eigenen Positionen einzutreten, stimmte die GJ erst dem Konzept zu, sprang dann ab, um am Ende öffentlich Kritik zu äußern." Dies sei in höchstem Maße unfair und schlechter Stil.
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Autor: rö
