Badespaß im eigenen Garten

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Von dpa

Mo, 19. Juni 2017

Haus & Garten

Wie sich ein kühlender Pool im heimischen Terrassenbereich umsetzen lässt.

Was gibt es Schöneres, als sich an einem heißen Sommertag im kühlen Nass zu erfrischen – und das im eigenen Garten? Damit der Wasserspaß ein ungetrübter wird, sollten sich künftige Schwimmbadbesitzer informieren, wie sich der Pool umsetzen lässt.

Das Wasserbecken sollte im Terrassenbereich liegen, am besten direkt in der Sonne. Das wärmt das Wasser. Ob Gartenbesitzer einen Pool ohne Genehmigung bauen dürfen, erfahren sie im örtlichen Bauamt. "Eine Planzeichnung von Grundstück und Pool sind dafür in der Regel ausreichend", sagt Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren in Berlin. "Diese kann laienhaft sein, nur die Maße müssen stimmen." Die Behörde informiere auch über die notwendigen Abstände zur Grundstücksgrenze, über die Wasserentsorgung oder einen Kanalanschluss.

Wer sich nicht dauerhaft für einen Pool entscheiden möchte, für den sind Quick-up-Pools eine günstige Lösung. Die aufblasbaren Bassins gibt es in jedem Baumarkt. Die hochwertigere Alternative sind Stahlwandbecken. "Sie sind relativ leicht aufzubauen", erklärt Hans-Georg Biesemann, Poolbauer und Vorstandsmitglied des Bundesverbands Schwimmbad und Wellness in Köln. Die Wasseraufbereitungstechnik ist im Komplettpaket enthalten.

Etwas komfortabler seien Isostone-Becken oder Polystyrol-Steinbecken, die wie die Stahlwandbecken durch eine Folie abgedichtet sind. Diese Pools sind nur noch bedingt zum Selberbauen geeignet. "Spätestens beim Anbringen der Abdichtungsfolie sollte ein Fachmann hinzugezogen werden", findet Biesemann.

Bei den Fertigbecken, den sogenannten Einstückbecken, ist die Preisgrenze nach oben offen, abhängig von Größe, Material und Ausstattung. Hier sollte man von der Planung bis hin zum Einbau einen Fachmann beauftragen.