Das richtige Kaminholz

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 15. März 2016

Haus & Garten

Auf den Wassergehalt im Brennmaterial kommt es an.

Drei bis fünf Kubikmeter Brennholz schluckt ein Kaminofen jedes Jahr. Die Scheite gibt es im Baumarkt fertig zugeschnitten und so weit getrocknet, dass sie direkt in den Ofen wandern können. Günstiger ist das Sammeln oder Sägen im Wald. Aber das ist mit Mühe verbunden, und das Holz braucht Lagerzeit.

Die Hölzer sollten sauber sein, keine Anstriche vorweisen und nicht modrig-muffig riechen. "Wichtig ist, dass Holz zum sofortigen Verheizen hinreichend trocken ist", sagt Andreas Schütte von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Ist es noch feucht, hat es einen geringen Brennwert und erzeugt zu viel Feinstaub. Der Feuchtegehalt von Holz beim Verbrennen ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Er darf nicht mehr als 25 Prozent betragen, was einem Wassergehalt von unter 20 Prozent entspricht. An Holz im Handel zeigt etwa das RAL-Gütezeichen Brennholz an, dass die Feuchte maximal 22 Prozent beträgt. Beim Kauf oder beim Trocknen im Lager hilft auch die Nagelprobe: Lässt sich der Fingernagel leicht in die Stirnseite drücken, wo die Jahresringe erkennbar sind, ist der Heizwert gering. Es muss noch einige Monate trocknen, erklärt Denny Ohnesorge von der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher. Es gibt auch günstige Messgeräte oder man fragt die Schornsteinfeger. "Sie haben in der Regel Feuchtemessgeräte", sagt Schütte.