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13. Dezember 2016

Bürgerinitiative kritisiert SWEG

Beschwerden über laute Züge.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD (BZ). Norbert Lange, Leiter des SWEG-Verkehrsbetriebs Breisgau-Staufen, bedauerte jüngst in einer Pressemitteilung, dass die positiven Effekte der elektrifizierten Strecke wegen "Lärmbeschwerden einiger Anwohner" in den Hintergrund gerieten. Diese Aussage ruft eine Bürgerinitiative auf den Plan: "Herr Lange von der SWEG Staufen irrt sich: Es sind nicht einige Anwohner, die sich über den Lärm beklagen", schreiben jetzt Ilga Richter und Christian Hausmann, Vertreter der Bürger Initiative Münstertalbahn (B.I.M.). Es gebe inzwischen sogar zwei Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm, bei einer Unterschriftenaktion 2014 habe es Unterstützung von 500 Bürgern gegeben.

Dass die Fahrgastzahlen steigen, würde auch die Bürgerinitiative begrüßen. Jedoch habe die SWEG die falschen Züge gekauft, so die B.I.M.-Vertreter. Diese seien "in Kurven doppelt so laut wie die Triebzüge vorher, was nicht am Elektroantrieb liegt, sondern an den ungeeigneten starren Drehgestellen".

Es gebe jedoch andere Züge, die wesentlich leiser sein sollen. Etwa solche, die hydraulische Achslenker aufweisen. "In der Ortenau gar sollen nach einer Mitteilung des Verkehrsministeriums von 2021 an wasserstoffbetriebene Züge mit Brennstoffzellen fahren, das heißt der teure (Zwischen-)Schritt der Elektrifizierung wird überflüssig", schreiben sie.

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Autor: bz