Könnecke im Landesvorstand

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 27. November 2018

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Die SPD-Kreisvorsitzende wird Beisitzerin.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD (BZ).
Ein Plädoyer für einen fairen Umgang innerhalb der Partei hielt die SPD-Kreisvorsitzende Birte Könnecke beim Landesparteitag am Samstag in Sindelfingen, bei dem sie im zweiten Wahlgang als Beisitzerin in den Landesvorstand gewählt wurde. Könnecke kritisierte laut einer Mitteilung der Kreis-SPD den Umgang miteinander in den sozialen Netzwerken: "Wie da über Genossen und Amtsträger unserer Partei geschrieben wurde, entbehrt jeden Anstands." Die Tierärztin bescheinigte ihrer Partei, oft die richtige Diagnose zu stellen, also die richtigen Fragen zu stellen und die wichtigen Probleme zu benennen. Allzu oft fehle es aber an der klaren Benennung der Therapie, also an ganz konkreten Lösungsvorschlägen.

Am Beispiel einer von der SPD für nötig gehaltenen Reform von Hartz IV, versuchte Könnecke zu verdeutlichen, dass die Vielstimmigkeit in der Partei, wie sie in Internet-Monologen zum Ausdruck komme, den in der Öffentlichkeit verbreiteten Eindruck der Zerstrittenheit verstärke. Stattdessen sei angesagt, intern Lösungen zu erarbeiten, gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit zu finden und diese "gemeinsam nach außen zu vertreten".