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16. Februar 2010

Der Bremer Veggie Day stimmt hoffungsvoll

18 Prozent der Treibhausemissionen gehen zu Lasten der Fleischproduktion, aber das ist eine Zahl, die nur surreal in den Köpfen der Menschen ankommt. Sie sagt zu wenig aus über das Ausmaß ungebremsten Fleischgenusses für Klima und Umwelt und die Grausamkeiten in der Fleischindustrie. Dabei gibt es noch eine weitere Fehlentwicklung durch die Zunahme der Fleischproduktion: der Hunger. Angesichts der Tatsache, dass laut FAO mehr als sechs Millionen Kinder jährlich an Hunger sterben, empfinde ich den steigenden Fleischkonsum als Blasphemie. Dass der Bremer Bürgermeister in als Unterstützer des Veggie Day’s fungiert, stimmt mich hoffnungsvoll, denn von der deutschen Politik – allen voran unsere in Fuchsstola auftretende Verbraucherschutzministerin, die zu einer Reduzierung des Fleischverbrauchs riet, um wenig später ihre Aussage wieder zu revidieren – kann man leider nicht viel bis gar nichts erwarten.

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Autor: Kathrin Louzy, Ettenheim