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11. November 2017

Leserbriefe

JECHTINGER BAHNHOFSUMBAU
Plötzlich kein Bedarf an mehr Parkplätzen?
Zum Artikel "Für und Wider zum neuen Bahnsteig" (BZ vom 19. Oktober) erreichten uns mehrere Leserzuschriften:
Der Zeitungsbericht war informativ, sachlich und vor allem sehr verständlich. Auch das Foto ist sehr schön, das historische "Bahnhöfle" gehört ja fast schon unter Denkmalschutz gestellt.

Als Mitbetroffene habe ich selbst am Termin teilgenommen und finde, dass eine wichtige Neuigkeit in dem Artikel vergessen wurde: Die Tatsache, dass laut SWEG anscheinend neuerdings niemand mehr mit dem Auto zum Bahnhof fahren werde, war für die Betroffenen eine sehr überraschende und erstaunliche Wendung, da uns vor zwei Jahren die Notwendigkeit von Parkplätzen für Autos der Bahnbenutzer als einer der Gründe für die Verlegung genannt wurde, auch oder gerade im Hinblick auf die kommende Elektrifizierung.

Der laut Herrn Dr. Morgenstern angestrebte "zukunftsweisende Umbau" benötigt nunmehr nur noch Fahrradabstellplätze? Mitnichten würde ich sagen, auch im Hinblick auf das entstehende Neubaugebiet Richtung Sportplatz.

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Sehr traurig finde ich ganz persönlich, dass Ortsvorsteher und Bürgermeister im Gegensatz zu zahlreichen anderen Gemeinden in keinster Weise versuchen, den Betroffenen entgegenzukommen, sei es in Bezug auf Schallschutz, Straßenerhalt, Grenzabstand und vielem mehr.

Zu der geplanten Verlegung gibt es nur eines zu sagen: Eine Gefährdung beseitigen und dadurch eine größere schaffen, ist eine Nullnummer.Edith Stoll, March

"Es ist noch nie etwas passiert"
Der Bahnhof ist schon seit 122 Jahren auf dieser Seite, wo er heute noch ist, und es ist noch nie etwas passiert. Und jetzt behaupten sie, aus Sicherheitsgründen muss man ihn auf die andere Seite legen. Das ist doch wohl ein Witz, oder?

Egon Helde, Jechtingen

Erst Verkauf an Privat, dann Gemeindefläche
Was ich nicht richtig finde: Die SWEG hat das Gelände an Privat verkauft. Und jetzt soll Gemeindeeigentum dafür hergegeben werden.Herbert Oberkirch, Sasbach

"Verhalten überdenken"
Bei allen bisherigen Verhandlungen zum Thema "Verlegung des Bahnsteigs am Bahnhof Jechtingen" verhält sich der Ortsvorsteher von Jechtingen in keinster Weise "neutral". Es wäre wünschenswert, wenn er sein Verhalten einmal überdenken würde.Jens Witt, Denzlingen

Autor: Edith Stoll, March