BZ-Serie „Weinwege am Oberrhein“

Letzte Etappe des Breisgauer Weinweges beginnt in Lahr und endet in Diersburg

Peter Gürth

Von Peter Gürth

Mi, 20. April 2016

Südwest

BZ-SERIE "WEINWEGE AM OBERRHEIN" (10): Die fünfte und letzte Etappe des Breisgauer Weinweges beginnt in Lahr und endet in Diersburg /.

Von Lahr aus führt der Breisgauer Weinweg zunächst auf den Schutterlindenberg. Dazu beginnt man die Tagesetappe bei der Heiliggeistkirche an der Dinglinger Hauptstraße in Lahr. Man geht rechts von der Kirche die Stufen hoch. Oben hat man rechts den Friedhof. Man wendet sich links und folgt der Straße mit den alten Platanen in Kurven aufwärts bis zum Wegweiser Dinglinger Haus (210 m). Es geht rechts aufwärts auf einem Teersträßchen durch die Reben weiter, an einer großen Linde links auf einen Erdweg, der zur Kuppe des Schutterlindenberges führt. Unter alten Bäumen steht dort ein Denkmal für die Opfer der Vertreibung nach 1945, ein weiteres für den ehemaligen Bürgermeister und Stifter Wilhelm Schubert (1813–1893) sowie die Verfassungssäule.

Auf dem Weg um die Bergkuppe hat man einen schönen Blick auf Lahr, die Ruine Geroldseck, dann auf Friesenheim mit Offenburg und dem Bergrücken der Moos dahinter. Man kommt zum Wegweiser Schutterlindenberg (270 m). Man geht weiter in Richtung Mauergässchen und Rathaus Lahr bis zum Wegweiser Löffelhalde (264 m). Dort geht der Weinweg auf einem Erdweg links ab in Richtung Friesenheim. Der abwechslungsreiche Weg führt durch Wiesen und Äcker. Man kommt an einigen Schrebergärten vorbei. An einer großen Nadelbaumhecke geht es links hinunter in ein weites Tal.

Einige Schritte aufwärts und an einem Hof vorbei wandert man auf dem Teersträßchen Im Krämerstal geradeaus weiter. Man bleibt nach der Linkskurve etwa 50 Meter auf dem Teersträßchen, dann überquert man den Bach. Man lässt den Spargelhof Erb rechts liegen und wandert durch Äcker geradeaus zum Essigberg (205 m). Nach 200 Metern kommt man zum Lahrer Kreuz (210 m).

Nach dem schönen alten Kreuz nimmt man links das untere der beiden Teersträßchen, die Lahrgasse. Es folgt ein ödes Stück Weg auf der Straße. Durch eine Hohlgasse kommt man nach Friesenheim. Die Lahrer Gasse führt auf die Hauptstraße, zum alten Rathaus, zur alten evangelischen und der neubarocken katholischen Kirche. Am neuen Rathaus steht der Wegweiser (169 m). Von Lahr waren es bis Friesenheim etwa 7 Kilometer. Man geht nun geradeaus weiter in Richtung Oberschopfheim, links liegt die Grundschule, rechts der Friedhof.

In einem gepflegten Neubauviertel nimmt man die Straße Im Weiertsfeld, an der Kreuzung mit der Schwarzwaldstraße wendet man sich rechts, dann links auf die Straße Im Dierental und auf ihr hoch in die Reben. Auf einem alten Asphaltsträßchen geht es weiter in Kurven bergauf.

Oben kommt man auf einen Erdweg. Man hat einen schönen Blick in die Ebene und erkennt dort die barocke Klosterkirche von Schuttern. Man wandert weiter in Kurven hoch und oben, bei einem Rebhäuschen, geradeaus weiter.

Man kommt scharf links wieder auf einen geteerten Weg. An der nächsten Kreuzung muss man nach rechts gehen. An der folgenden Gabel wendet man sich scharf links und kommt auf die Straße nach Oberschopfheim.

An der nächsten Kreuzung, bei einem barocken Kreuz von 1741, rechts weiter auf einer ebenfalls viel befahrenen Straße. Dann kommt man an eine Kreuzung von Wegen in vier Richtungen. Dort darf man auf einem Wiesenweg durch die Felder gehen, bis man wieder auf die Straße von Friesenheim nach Oberschopfheim kommt. Auf dieser erreicht man Oberschopfheim. Im Ort kommt man auf der Lahrstraße zum Wegweiser Oberschopfheim (165 m). Dann geht es durch kleine Straßen weiter: Aus der Oberdorfstraße in die Meiersmattstraße und links in die Weingartenstraße. Auf dieser erreicht man die Landstraße nach Diersburg.

Bei der Straße In der Wanne zweigt man links aufwärts ab. Oben geht es, wieder links, in die Reben. Man folgt nun dem Wegweiser Zur Riedmühle. An der Weggabel muss man sich später links halten. Dann geht es links ab zur Riedmühle (zugleich Oberschopfheimer Weinwanderweg). Links steht ein Kreuz, das an einen Raubmord im Juli 1945 erinnert. Man geht auf das Gasthaus Riedmühle zu und beim Wegweiser Riedmühle (190 m) rechts ab auf einen Erdweg. Immer an dem kleinen Bach entlang kommt man nach Diersburg.

Am Bachweg liegt rechts der Judenfriedhof. Es folgen die Bachstraße und rechts der Mühlweg. Auf diesem geht es wieder dem Bach entlang. Rechts liegt das Schlösschen und der Wirtschaftshof des Weingutes der Freiherren Roeder von Diersburg. Man geht weiter bis zu dem Platz vor dem Rathaus (Bushalt). Eine Tafel erinnert an die frühere Synagoge und die Diersburger Juden. Außerdem wird auf das Bienenmuseum im Rathaus hingewiesen. Dort endet der Breisgauer Weinweg und der Ortenauer Weinpfad beginnt.

Morgen lesen Sie: Auf dem Ortenauer Weinpfad von Diersburg nach Ortenberg.

Alle Beiträge der Serie unter      mehr.bz/weinwanderungen