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27. Juli 2017

Weiterfeiern bei Wolkenbruch

Das Hebel-Gymnasium Lörrach feierte sein alljährliches Schulfest – trotz schlechten Wetters.

  1. Bevor der Regen einsetzte, herrschte auf dem Schulhof des Hebel-Gymnassiums Andrang. Foto: Flora Baumgartner

  2. Standhafte Gäste feierten trotz der Nässe weiter. Foto: Flora Baumgartner

LÖRRACH (baf). Wer noch einen Beweis brauchte, dass Schüler, Lehrer und Eltern des Hebel-Gymnasiums hart im Nehmen sind, der bekam ihn am Dienstag beim Sommerfest. Die Gäste, die schon früh wegen des zunächst guten Wetters in den Schulhof drängten, wurden später nämlich von einem satten Wolkenbruch überrascht – feierten aber einfach weiter.

Das Sommerfest ist am Hebel-Gymnasium eine Institution; jedes Jahr zum Schuljahresende veranstaltet es die Schule als familiäres Zusammentreffen aller Menschen, die am Schulleben beteiligt sind. Ermöglicht wird es durch das fleißige Helfen der Schüler, Lehrer, aber vor allem der Eltern, die Essen und Getränke verteilen, Bons verkaufen und abwaschen.

Wie jedes Jahr wurde auch bei diesem Sommerfest ein vielfältiges Programm geboten. Die Klasse 10a veranstaltete als Projekt eine Weinprobe, über die Wände des untersten Stockwerks verteilt hingen Plakate zu verschiedenen Klassenfahrten, eine Projektgruppe stellte ihre Arbeit vor, bei der sie Affen im Basler Zoo beobachtet und deren Verhalten untersucht hatte. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus den vielen Arbeiten, die im Zuge der diesjährigen Projekttage verwirklicht wurden.

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Auch die berühmten "Hebelpullis" wurden mit frisch erneuertem Design (inklusive Portrait von Johann-Peter Hebel auf der Brust) vorgestellt und standen zum Verkauf, genauso wie die diesjährige Abizeitung, die unter dem Titel "Habi Potter – 12 Jahre durchgemuggelt" die Harry Potter-Fans begeisterte.

Für gutes Essen war beim Sommerfest ebenfalls gesorgt, ob bei der griechischen Taverne oder am Currywurst-Stand. Selbst als so mancher erwartet hätte, dass die Eltern an den Essensständen das Weite suchen würden, blieben sie standhaft. Denn als das Fest gerade in vollem Gange war, fing es plötzlich an, stark zu regnen. Zuerst flohen viele reflexartig vor dem Wolkenbruch in die verschiedenen Schulgebäude, doch später strömten schon wieder viele mit Schirmen bewaffnet nach draußen. Schließlich hatten sich die Eltern an den Verkaufsständen auch nicht beirren lassen und verteilten einfach weiter ihr Essen – man hatte ja ein Zelt. So wurde wieder einmal klar: Ihr Sommerfest lassen sich die "Hebler" nicht nehmen. Da wird einfach der Sonnenschirm zum Regenschirm umfunktioniert oder drinnen weitergefeiert. In jedem Fall schafften es die Organisatoren auch dieses Jahr, allen wetterbedingten Widerständen zum Trotz ein schönes Fest für alle zu gestalten.

Autor: bz