PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Mo, 24. Dezember 2018

Pressestimmen

Was war, ist nicht mehr

Zum Rücktritt von US-Verteidigungsminister James Mattis schreibt der niederländische "de Volkskrant":

"US-Präsident Trump zieht abrupt all seine Truppen aus Syrien zurück und halbiert die Truppenstärke in Afghanistan. Damit überrascht er seine Koalitionspartner in beiden Ländern. Keine Spur von Rücksprache und Zusammenarbeit. Was einmal war, ist nicht mehr. Und dann geht auch noch Mattis.
Die Verlierer in diesen verrückten, törichten Tagen sind seine Verbündeten im Westen. Die Gewinner sind die Gegner des Westens (...)."

Schmerzhafte Erfahrung

Die "Mittelbayerische Zeitung" meint zum selben Thema:

" Ein (...) Tweet des Präsidenten reichte, die Machtkonstellation im Mittleren Osten zu verändern. Mit dem nächsten Gezwitscher könnte er den Rückzug aus der Nato bekannt geben. Wer das nicht glauben will, sollte das Rücktrittsschreiben des Vier-Sterne-Generals (...) genau lesen. Weil Mattis aus schmerzhafter Erfahrung weiß, wie Trump tickt, hat er seine Mission aufgegeben, die USA und deren Alliierten vor dem Schlimmsten zu bewahren."