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21. Juni 2012

Kommentar

Probleme der Elektroautos: Es geht nicht nur ums Geld

Die Hoffnung auf einen Ersatz der Benzinmotoren durch saubere Elektroantriebe ist einer nüchternen Betrachtung gewichen. Das Elektroauto wird viele Jahre brauchen, bis es sich einen Massenmarkt erschließt. Das zu ändern, ist nicht allein eine Frage des Geldes. Sicher könnten Kaufprämien das Interesse der potenziellen Kundschaft vergrößern. Doch an den massiven Schwächen des bisherigen Entwicklungsstandes ändern Subventionen nichts. Die Batterietechnik ist auf absehbare Zeit praxisuntauglich oder zu teuer. Die Reichweiten langen nicht, die Versorgung mit Elektrizität ist nur an wenigen Stellen möglich. Tot ist die Vision von der sauberen Mobilität deshalb nicht. Es wird nur länger dauern, bis das E-Mobil massentauglich ist. Womöglich werden sich bis dahin andere Entwicklungen ergeben, die den Individualverkehr verträglicher machen. Elektrisch unterstützte Fahrräder erobern heute den privaten Markt. Zumindest in den Ballungsgebieten ist das leichte Radeln eine Alternative zum Autofahren. Mit einer entsprechenden Verkehrspolitik kann der Umstieg kostengünstig befördert werden. Eine umweltverträgliche und kostengünstige Gestaltung des Individualverkehrs bleibt das Ziel. Wie es erreicht wird, ist zweitrangig, so lange der Verkehr für jeden bezahlbar bleibt.

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Autor: Wolfgang Mulke