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12. Februar 2016

Oft ist die Kombination von Schulmedizin und Homöopathie ideal

Namentlich führt mich Herr Aust seinem Interview damit auf, dass ich "Krebs und Metastasen mit der Homöopathie angehen will". Ja, und es ist tatsächlich so, dass es mir und unserem Team in der Clinica St. Croce gelungen ist, mit Hilfe der Homöopathie und der Schulmedizin zusammen Krebspatienten, die schulmedizinisch austherapiert waren, so gut zu behandeln, dass sie auch nach zehn Jahren immer noch leben.

Unsere Studie mit dem Tumorzentrum Freiburg, die schon eine höhere Lebensqualität bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen mit der Homöopathie belegen konnte, war schon ein bedeutender Schritt (siehe hierzu: Rostock et al. BMC Cancer 2011, http://www.biomedcentral.com/1471-2407/11/19

Wir wollen die optimale Kombination von Schulmedizin und Homöopathie zum Wohle der Patienten. Zum Beispiel wird immer vom Wirksamkeitsnachweis geredet, dann sollte man das für die Chemotherapie genauso ansetzen, denn das Gesamtüberleben selbst von nur ein paar Wochen rechtfertigt immens teure Therapien. Wenn Patienten mit Pankreaskarzinomen offiziell nach sechs Monaten sterben und mit der Chemo sterben sie sechs Wochen später, dann soll das die Therapie der Wahl sein? Wir haben hier Patienten mit Pankreastumoren, die nach zehn Jahren noch beweisbar leben und oft ist die Kombination der Schulmedizin und der Homöopathie ideal, um das Immunsystem der Patienten wieder anzuregen, damit der Tumor besiegt werden kann.

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Ich hoffe, diese sinnlosen Anschuldigungen und Anfeindungen gegen die Homöopathie hören bald auf und man erkennt, dass es noch viele Dinge gibt, die wir vielleicht nicht ganz genau erklären können, die aber dennoch Wirkung haben. Dr. med. Jens Wurster, CH-Orselina

Autor: Dr. med. Jens Wurster, CH-Orselina