Turmbau

Türme in der Region sind eine Freude für Wanderer

Christoph A. Schöllig

Von Christoph A. Schöllig (Freiamt)

Mi, 13. Juni 2018

Leserbriefe

Zu: "Die neue Lust am Turmbau", Beitrag von Raimund Weible (Politik, 7. Juni)

Die im Artikel erwähnte "neue Lust am Turmbau" grassierte auch schon vor fast 20 Jahren: Das Landesvermessungsamt überließ dem Statiker und Altstadtrat Peter Lenz aus Emmendingen einen, aus fünf Zentimeter dicken Rohren zusammengeflanschten Vermessungsturm, den dieser auf dem Eichberg über der Stadt Emmendingen als provisorischen Aussichtsturm aufstellen ließ.

Trotz Durchblicks nach allen Seiten – und nach unten – meisterte man den Aufstieg auf dem wackligen und mit Seilen in den umliegenden Bäumen verspannten Konstrukt einigermaßen locker, solange man sich unterhalb der Baumkronen bewegte.

Stieg man aber darüber hinaus, setzte man sich dem Angriff des Windes aus (Auslenkungen um mehr als ein Meter im Sturm), war Standfestigkeit – auch des Magens – gefordert.

Turmbauverein gegründet, Spenden gesammelt, Bau eines massiven, stabilen Aussichtsturms angestrebt. Turm abgeschlagen, auf dem Hünersedel in Freiamt wieder aufgebaut. Turmbauverein, Spendensammlung und viel mehr.

Das Ganze noch mal auf dem Eichelspitz im Kaiserstuhl.

Heute stehen an allen drei Standorten Türme und bieten grandiose Aussichten zur Freude der Wanderer; Peter Lenz und seinen Helfern sei Dank!
Christoph A. Schöllig, Freiamt