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15. September 2008

Cup und König am Schauinsland

MÜNSTERECK: Ein Flop und viele Gründe

Der Flop war absehbar, aber Berthold Steiber ist nicht der Typ, der auf halbem Weg abbricht. Mit der Premiere seines "Schauinsland-Cups" wollte der Chef des Museumsbergwerks dem Veranstalter des "Schauinslandkönigs", Alexander Lang, die Schau stehlen. Regen verhinderte, dass es zum Showdown kam. Der Cup am Samstag fiel ins Wasser, der König am Sonntag war erneut ein Erfolg. Berthold Steiber muss am Ende sogar froh sein. Egal, wie viele Anmeldungen er tatsächlich bekam, es wäre eine bescheidene Veranstaltung geworden. Das hat mehrere Gründe, angefangen von der unzulänglichen Werbung bis hin zum diffusen Konzept. So richtig klar geworden ist nicht, warum es am Vortag des Radrennens noch ein weiteres sportives Event am Hausberg braucht. Außerdem hat er mit seinem Vorstoß gegen Radler Alexander Lang die Sportszene verprellt, ohne die eine solche Veranstaltung nicht funktionieren kann. Steiber sollte bei dem bleiben, was er kann: ein Bergwerk managen. Und wenn Lang die Lehre zöge, dass auch für erfolgreiche Organisatoren ein Mindestmaß an Kommunikation geboten ist, hätte der monatelange Konflikt sogar noch einen Sinn gehabt.

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Autor: Uwe Mauch