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12. August 2017

Venezuela droht Staatsbankrott

Goldreserven bereits verkauft.

CARACAS (dpa). Das krisengeschüttelte Venezuela kämpft gegen die Staatspleite. Die nächsten Wochen seien entscheidend, vor allem im Oktober und November, sagte der Präsident der venezolanischen Kreditbank, Germán García-Velutini. "Dann sind jeden Monat rund zwei Milliarden Dollar zurückzuzahlen." Es werde immer schwieriger, noch genug Finanzmittel aufzutreiben. Venezuela hat schon große Mengen der Goldreserven und Anteile an Ölfeldern verkauft, um Schulden noch bedienen zu können. Seit Monaten schon kämpft die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro gegen den Ruin. Angesichts der monatelangen Unruhen und des weiterhin niedrigen Ölpreises sei die Lage nun besonders kritisch, sagen Experten. Die Konsequenzen könnten verheerend sein.

Venezuelas sozialistischer Staatschef Nicolás Maduro hat seinen Außenminister Jorge Arreaza angewiesen, ein Telefongespräch oder ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in die Wege zu leiten. Zudem wurde gemeldet, dass die von Maduro geschasste Generalstaatsanwältin Venezuelas, Luisa Ortega, auf der Flucht sei. Sie gab in einem Interview an, um ihr Leben fürchten zu müssen.

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Autor: dpa