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08. Juni 2010
Kein Fortschritt bei IKA Staufen
Aber bislang auch kein Streik.
STAUFEN (bür). Der Tarifkonflikt beim Laborausrüster IKA in Staufen bleibt festgefahren. Es gibt weiter keine Gespräche zwischen der Geschäftsleitung und der Gewerkschaft IG Metall über einen Tarifvertrag im Unternehmen. Das sagte eine Sprecherin der Geschäftsleitung. Die Gewerkschaft fordert neue Verhandlungen über einen Haustarifvertrag, die Geschäftsführung lehnte dies auch am gestrigen Montag ab. Die IG Metall verzichtete allerdings vorerst darauf, einen unbefristeten Arbeitskampf bei IKA zu beginnen. Sie hatte dieses Datum als möglichen Start für einen Streik genannt und der Geschäftsführung ein Ultimatum bis nach Pfingsten gesetzt, um neue Gespräche mit ihr aufzunehmen. Im Kern geht es den gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten darum, die Arbeitsplätze bei IKA in Staufen über das Jahr 2010 hinaus vertraglich zu sichern. Sie fürchten einen weiteren Stellenabbau, nachdem im vergangenen Jahr 105 Jobs abgebaut worden waren. Das Unternehmen sagt, ein neuer Jobabbau sei nicht geplant.
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Autor: bür
