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dpa

Von dpa

Sa, 02. Dezember 2017

Wirtschaft

Akkreditierung verwehrt — Mickriges Umsatzplus — Apfelsaft wird teurer — Milliarden für Gasfeld

WTO-KONFERENZ

Akkreditierung verwehrt

Die argentinische Regierung hat Vertretern mehrerer internationaler Nichtregierungsorganisationen (NGO) die Akkreditierung zur Welthandelskonferenz in Buenos Aires verweigert. Die zuständigen Stellen hätten einige Organisationen identifiziert, die vorhätten, die Konferenz zu stören, hieß es am Freitag in Regierungskreisen zur Begründung. 650 akkreditierte NGO-Delegierte bedeuteten aber dreimal so viele wie bei der vorigen Konferenz. Die Welthandelsorganisation (WTO) bedauerte den Schritt. Von 241 von der WTO akkreditierten NGO seien 19 abgelehnt worden.

KOSMETIKBRANCHE

Mickriges Umsatzplus

Nach einer jahrelangen Rekordjagd stellt sich die deutsche Kosmetikbranche für das laufende Jahr auf ein mickriges Umsatzplus von 0,3 Prozent ein, wie der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Bis Jahresende dürften Verbraucher demnach rund 18,24 (Vorjahr: 18,19) Milliarden Euro für Shampoo, Creme, Deo, Waschpulver und Reiniger ausgegeben haben.

ALDI UND LIDL

Apfelsaft wird teurer

Nach der schlechten Apfelernte dieses Jahr hat Aldi Süd den Preis für Apfelsaft angehoben: Ein Liter in der untersten Preislage kostet jetzt 79 statt 59 Cent, anderthalb Liter Apfelschorle 79 statt 49 Cent. Lidl kündigte am Freitag an, seine Preise zum 4. Dezember in der gleichen Größenordnung anzuheben. Die Preise für Apfelmus bleiben bei beiden Discountern unverändert.

UNIPER

Milliarden für Gasfeld

Der Kraftwerksbetreiber Uniper, eine Abspaltung von Eon, kann seine Beteiligung am russischen Gasfeld Juschno-Russkoje an den österreichischen Ölkonzern OMV verkaufen. Alle erforderlichen Zustimmungen der russischen Behörden und Mitgesellschafter seien erteilt, so Uniper am Freitag. Der Kaufpreis beträgt laut OMV 1,719 Milliarden Euro. Die übrigen Anteile halten der russische Staatskonzern Gazprom und die BASF-Tochter Wintershall.