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04. August 2017 15:42 Uhr

Verkehrspolizei

Sieben Wohnmobile vorläufig aus dem Verkehr gezogen

Bei einer Überprüfung von Reisemobilen und Caravans im Reiseverkehr auf der A5 gab es einige Beanstandungen – und der ein oder andere musste umladen.

  1. 36 Fahrzeuge wurden überprüft, sieben wegen Überschreitung der zulässigen Gewichte angezeigt. Foto: dpa

Seit einigen Tagen rollt verstärkt eine große Blechkarawane über die Autobahn A5 gen Süden, darin auffallend viele Caravan-Anhänger und Wohnmobile. Um auch diese Verkehrsteilnehmer auf ihre Verkehrssicherheit zu überprüfen, hat die Verkehrspolizei Freiburg am Freitagmorgen auf der A5 bei Neuenburg eine Verkehrskontrolle vorgenommen. Auf der speziell eingerichteten Wiegestraße der Polizei wurden die in Urlaub fahrenden Reisemobile und Caravans auf zu hohe Achslasten und auf das Gesamtgewicht überprüft.

Von den insgesamt 36 überprüften Fahrzeugen wurden laut Polizei sieben wegen Überschreitung der zulässigen Gewichte angezeigt. Fünf Fahrer hatten ihr Urlaubsgefährt gravierend überladen, weshalb sie mit einem Bußgeldbescheid zwischen 120 EUR und 250 EUR sowie mit entsprechenden Punkteeinträgen in Flensburg rechnen müssen. Die beiden anderen kamen noch glimpflich mit einem Verwarnungsgeld von 30 Euro davon.

Allesamt mussten sie allerdings eine zeitaufwändige Gewichtsreduzierung vor Ort in Kauf nehmen, entweder durch Umladen in ein anderes Fahrzeug oder Zwischenlagerung in einer Spedition. Im Verlauf der Kontrolle wurde auch eine niederländische Fahrerin mit ihrem 3900 Kilogramm schweren Wohnmobil angehalten und überprüft. Hierbei wurde festgestellt, dass die Frau nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse C war. Der Beschuldigten wurde die Weiterfahrt untersagt. Das Urlaubsgefährt wurde an einen sicheren Abstellplatz nach Neuenburg gebracht, wo es ein Berechtigter abholen konnte. Außerdem musste die Frau noch eine Kaution in Höhe von 500 EUR für den zu erwartenden Strafbefehl hinterlegen.

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Gründe für die Überladungen, so die Verkehrsüberwachungsspezialisten der Polizei, sind in der Regel ein voller Wassertank, zu viel und zu schweres Gepäck, falsche Ladungsverteilung beziehungsweise zu schwere nachträgliche Ein- oder Anbauten in den Reisemobilen.

Autor: bz