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31. August 2016

Radelnd für Bedürfnisse von Sehbehinderten werben

Die Euro-Tandem-Tour 2016 hat vom Montag auf Dienstag in Offenburg Station gemacht / In zwölf Etappen durch drei Länder.

  1. Vor dem Aufbruch nach Colmar gab es am Dienstagmorgen ein Gruppenbild vor dem Offenburger Rathaus. Foto: Stadt Offenburg

  2. Vor dem Aufbruch nach Colmar gab es am Dienstagmorgen ein Gruppenbild vor dem Offenburger Rathaus. Foto: Stadt Offenburg

OFFENBURG (rab). Einige blinzeln beim Gruppenfoto ins grelle Licht des Sonnenaufgangs, andere aus der Gruppe nicht. Tandemduos und Einzelfahrer als Ersatzpiloten sind gestern vor dem Offenburger Rathaus nach Colmar aufgebrochen. Vorne lenkt ein sehender Pilot, auf dem zweiten Sattel sorgt ein sehbehinderter Tandempartner mit für den flotten Vortrieb, so dass Tagesetappen von 100 bis 110 Kilometer kein Problem sind. Die Sportradlergruppe, die von Montag auf Dienstag in Offenburg Station gemacht hat, will mit ihrer grenzüberschreitenden Fahrradtour von Stadt zu Stadt dafür sorgen, Stadtverwaltungen für die Bedürfnisse Sehbehinderter stärker zu sensibilisieren.

Um die Etappe über Ottrott am Fuß des Odilienbergs bis nach Colmar im Elsass zu schaffen, sind die Radler früh aufgestanden. Um 7.40 Uhr hat sie Lydia Gören vom Stadtmarketing in Vertretung der Stadtspitze empfangen. Die Teilnehmer der Euro-Tandem-Tour erklären, welche städtebaulichen Kriterien wichtig sind, damit Sehbehinderte in Städten besser vorankommen und sich besser orientieren können. Offenburg war nach dem Start der Tour in Tübingen der erste Etappenort. Nach Colmar geht es weiter über Basel, Schaffhausen, Bregenz, Sonthofen Schongau, Oberhaching, Gräfelfing, Dillingen, Oberkochen und Esslingen, wo die Euro-Tandem-Tour 2016, die eine Dreiländer-Tour ist, enden wird.

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Weitere Informationen zur Euro-Tandem-Tour http://mehr.bz/vrs3j

Autor: bz