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21. März 2017

Irene Matt

REGIO-KRIMI: Mit Spürsinn und Intuition

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Gleich mit zwei Todesfällen bekommt es Kommissarin Alexandra Rau von der Kripo Waldshut in Irene Matts atmosphärisch dichtem Kriminalroman "Nichts drin?" zu tun: Eine Bäuerin wird erhängt auf dem Speicher des Gehöfts aufgefunden, und der Finanzvorstand einer Bank in Freiburg liegt zerschmettert auf der Straße. Zunächst sieht es zweimal nach Suizid aus – die Bäuerin hat sogar einen Abschiedsbrief hinterlassen. Aber der Banker? Ein netter Chef, ein vorbildlicher Ehemann, liebevoller Familienvater – warum sollte der sich das Leben nehmen? Rau und ihr kauzig-sympathischer Kollege Isidor Rogg ermitteln – und sie vertrauen auf ihre Intuition. Irgendetwas ist faul am Sturz aus dem Fenster des Bankenhochhauses, da ist Alexandra Rau sich sicher. Ihr verlorener Ohrring bringt die Kommissarin auf die richtige Fährte – und ermöglicht der Autorin, die flott geschriebene Geschichte mit dem Untertitel des Romans zu verknüpfen: "Ein Homöopathie-Krimi". Vor Gericht setzt ein Gutachter sehr ausführlich auseinander, welche Wirkung Globuli unter bestimmten Voraussetzungen haben können – nämlich auch tödliche. Nachweisbar ist das freilich nicht – gut für die Justiz, dass in diesem Fall ein Geständnis vorliegt...

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Irene Matt: Nichts Drin? Ein Homöopathie-Krimi. Verlag am Eschbach, 2017. 363 Seiten, 20 Euro.

Autor: Heidi Ossenberg